Konstantstromquelle/Die4Drive Nachbau ohne SMD/TEC-Treiber

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orikson
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Beitrag von orikson » Do 21 Aug, 2008 6:56 pm

Hab den Abstand nicht verändert sondern den IC gleich aufgestellt, dann lässt sich der auch direkt an einem Kühlkörper befestigen

Bild

Wegen den Platinen meld ich mich noch bei dir!
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werner_b
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Beitrag von werner_b » Do 21 Aug, 2008 7:33 pm

Hallo Orikson

Sehr gute Idee !! (':wink:')

Damit die alle Eventualitäten abgedeckt. Der 1 Ohm Widerstand reicht auch als 2 Watt Variante, aber egal. Als Kühlkörper eignet sich der

>>>> V FI342 :: Aufsteckkühlkörper für Gehäuse TO-220, 25K/W , ebenfalls Reichelt <<< optimal

Zum Maximalstrom kann ich sagen, das sich mein Lochrasterprototyp bis ca. 400 mA hochdrehen lässt. Das reicht für alle "roten Dioden"
Wenn man mehr braucht kann man den R7 verkleinern ~ 0,5 oder gar 0,1 Ohm. Aber immer erst an Dummies ausprobieren !! und dran denken, daß dann der Monitorstrom nicht mehr > 1 V / 1A ist <

Georg Simon Ohm lässt grüßen. . .

. . . Werner auch (':lol:')

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Beitrag von werner_b » Do 21 Aug, 2008 10:50 pm

@ THUNDERBIRD (Raphael) >> du solltest eine pm haben. Danke ('8)')

@ Orikson >> GUTE Arbeit: du bist kein "Fauler" !!!! (':!:')

@ alle >> so kanns ja auch gehen, oder ? (':shock:')


Gruß aus der Südpfalz

Werner

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guido
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Beitrag von guido » Fr 22 Aug, 2008 6:22 am

Moins,

gute Teamwork.
Wage mal vor dem ersten Kaffee 2 Fragen:
Habe ich überlesen das man den Leute gesagt hat das wenn sie am
Ruhestrom drehen auch der Gesamtstrom steigt ?

Warum ein Mosfet und kein "normaler " Darlington ?

...nu Kaffee trinken und sehen :-)

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Beitrag von werner_b » Fr 22 Aug, 2008 9:21 am

Hallo Guido

Die Ströme addieren sich, sollte jedem klar sein. Spätestens jetzt.

Eingestellt wird am Anfang (und gemessen), anschließend die Schaltung in Ruhe gelassen. So machs zumindest ich.

Mosfet oder Darlinton ? ?

Beides geht, kostet ungefähr gleich viel - reine Geschmackssache. Es muss nicht immer der Tip 142 sein.
Andere Halbleiter wollen auch "leben" (verwendet werden) und nicht als Blogdrive vor sich hingammeln . . .(':twisted:')

Gruß

Werner

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orikson
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Beitrag von orikson » Fr 22 Aug, 2008 10:33 am

Mal noch rein aus Interesse, was müsste man den alles ändern, damit die Schaltung bis zu 30 Volt verträgt? Also es sollen bis zu 30 Volt und 2 Ampere geschalten werden können, 5 Volt Versorgungsspannung könnten ja bleiben.

Würde ja eigentlich reichen, wenn ich recht da wo 5 Volt Input steht die 30 Volt ranhänge und den VCC Anschluss da entferne und z.B. an den Versorgungspin vom IC lege (siehe Bild, der rote Teil ist neu)? Außerdem müsste man evtl. die BAV 21 austauschen, irgendwie sind aber grad all Datenblattarchive down, also kann ich da grad net nachschaun :evil:

Bild

EDIT: Ok, die BAV21 könnte man sogar lassen, die verträgt bis zu 2500 Volt :roll:

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Beitrag von werner_b » Fr 22 Aug, 2008 11:25 pm

Hallo Orikson

Es ist mir nun der Sinn oder die Zielrichtung deine Frage nicht wirklich klar ??

Was willst du ansteuern, ne größere Pumpdiode ? was hat es mit den 30 Volt auf sich, ja einfach: was hast du vor ??

Erklär dich etwas genauer, dann hab ich . . . . . evtl. auch mal ein anderer aus diesem doch sehr kleinen Forum ne Antwort.
(':D')
*******************************************************

Es gibt hier sicherlich einige Elektronik-Fachspezies . . . die Resonanz . . fand ich allerdings traurig.
Na ja Wissen ist halt Macht - nix wissen macht auch nichts.

In die Suppe zu spucken ist einfach. Eine selbst zu kochen und sich das Gemaule aller anderen anzuhören, eher schwierig und sehr undankbar.

Trotzdem finde ich das Ergebnis und die Zusammenarbeit mit einigen wenigen als grosse Bereicherung in diesem faszienierenden Hobby " LASER"

Wer das Ergebnis nun nachbaut hat maximal 5 -6 € an Bauteilen in den Sand gesetzt. Mag aber auch sein > DEN Treiber seines Laser-Lebens < für "rote" gefunden (':roll:')
Auf jeden Fall hat der keine 49 € für einen Blogdrive, der die Dioden killt bezahlt und trotz bekannter Probleme und bekannter Kunden nicht gewarnt wurde ! (':evil:') Geschweige denn Nachbesserung oder Geld zurück. >KOTZ !!<

**********************************************************

An alle Suppenköche:
Das nächste Freaktreffen kommt bestimmt. Da ist ja wieder genügend Zeit zum lieb haben . . . .

Nix für ungut

Werner :!:

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Beitrag von orikson » Sa 23 Aug, 2008 8:52 am

Werner_B hat geschrieben:Es ist mir nun der Sinn oder die Zielrichtung deine Frage nicht wirklich klar ??

Was willst du ansteuern, ne größere Pumpdiode ? was hat es mit den 30 Volt auf sich, ja einfach: was hast du vor ??
Der Treiber soll dann mehrere High Power LEDs antreiben, die zur Zeit mit 24 Volt und vorgeschaltetem Widerstand arbeiten, aber ich hätte da hald gerne ne Konstantstromquelle, weil ich da den Strom einfach besser regeln kann als jetz. Das ganze sind 2 parallelgeschaltene Reihen mit je 6 dieser LEDs in Reihe. Eine LED zieht 700mA bei ca. 3,5 Volt, da es zwei Reihen sind brauch ich schon 1400mA für die LEDs

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guido
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Beitrag von guido » Sa 23 Aug, 2008 10:32 am

@Werner,

wenn solche Fragen kommen dann weisst du warum ich auf die Strom-
änderung hingewiesen habe. Nachbauen und nicht verstehen ist
ein Problem...

Zu den 30V

-Addiere den Spannungsabfall aller LEDs
- +ein bisschen was für die CE Strecke des Transistors
- + den nach U=I*R zu errechnenden Spannungsabfalls am
Strommesswiderstand.

Die Differenz zu deiner Betriebsspannung sollte so klein wie möglich sein,
um so höher sie ist um so mehr Leistung muss der arme Transistor
verbraten.

- Dann Blick ins Datenblatt was der Transistor so mag.

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Beitrag von werner_b » Sa 23 Aug, 2008 12:13 pm

Hallo Guido

Da hast du schon Recht . . . wer weis schon was andere damit noch so alles ansteuern wollen.

Bleibt´s bei den roten Dioden klappst ja.
Eigentlich sollten die "Entwickler-Deppen" noch eine Einstellanleitung mitliefern . . hängt jemand sofort seine Diode dran und beginnt dann mal langsam mit dem Messen, könnte es schon zu spät sein wenn die Potis auf Vollgas stehen. Na ja Lehrgeld muss jeder zahlen . . dafür ist der Treiber quasi "umsonst".

Zum LED-Projekt: @Orikson, geht - besser als Guido könnte ich es dir auch nicht erklären !!
Bei 1,4 A Strom würde ich den Messwiderstand sofort auf 0,1 Ohm ändern und dem Mosfet einen dicken Kühlkörper verpassen. Achte darauf, das die von Guido erwähnte Spannungsdifferenz zu Vcc so klein wie möglich bleibt. Den Leerlaufzweig kannst du dir dann eigentlich sparen.

Gruß

Werner

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Beitrag von thunderbird76 » Mo 25 Aug, 2008 1:57 pm

Hallo Zusammen

Habe heute die letzten Teile erhalten.

-Treiber mit Dummy eingestellt

-Alles reichlich auf dem Ozsi angeschaut und durchgespielt.
Keine Ein noch Ausschaltpeaks gefunden trotz reichlicher Misshandlung. :wink:

-Danach allen Mut susammen genommen und meinen roten Test Laser anghängt und mit 170mAh befeuert. Danach ca. 2 Stunden lang gequält mit CW und Modulation.

-Auch das Regelverhalten kann sich zeigen lassen.

Keinerlei Problemme aufgetaucht.

Wünsche allen Intressierten viel Spass beim nachbauen. :wink:

Grüsse Thunderbird

P.S. Falls jemand noch Prints braucht, bitte melden Stk. 7€ inkl. Porto, grob zugeschnitten und nicht gebohrt. Layout ist das von Orikson verwendet worden. (habe mit Ihm Rücksprache gehalten) :wink:
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Beitrag von werner_b » Mo 25 Aug, 2008 3:10 pm

Hallo

freut mich, hab allerdings auch nichts anderes erwartet.

Wie gesagt meine "noch Lochraster" treiben seit November 2007 ohne Probleme :lol:

Aber immer her mit dem Feedback der Nachbauer !

Gruß

Werner

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equal
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nun mit Referenz Spannung ...

Beitrag von equal » Di 26 Aug, 2008 10:53 am

Hallo Laserfreaks,

da der orginale Die4Drive auf eine steigende Versorgungsspannung mit proportional höherem Strom durch die LD reagiert, hier ein Vorschlag für eine Variante mit Referenz Spannung.

Natürlich SMD frei Dank Nutzung des LM336Z-2.5V im TO92 Gehäuse.

Gruß aus Essen ... Erik
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Beitrag von werner_b » Di 26 Aug, 2008 7:34 pm

Hallo Erik

Zunächst mal danke für deinen Beitrag !!

Zumindest mich freut es immer, wenn andere Elektroniker (da gibts hier bestimmt einige) auch mal was einbringen . . . anstatt immer nur was abzusaugen und dann noch rumnörgeln !

Du hast auch sehr gut gearbeitet und ganz selbstlos gleich den Schaltplan eingestellt >> Hut ab und noch mal Danke dafür ! von mir.

Wenn also jemand seine Treiber mit mehr als 5 Volt speisen will oder muss, ist deine Schaltung genau das richtige. Verdoppelt halt den Aufwand - aber ob die Bauteile 6 oder 12 € kosten macht den Bock nicht fett.

Wenn man sowas kommerziell herstellen wollte, käme der Kostenfaktor ca. 100 % schon zum tragen . . .

Aber wie gesagt: für mich eine angenehme Bereicherung dieses Themas. Nun kann ja jeder selbst entscheiden, was er nachbauen möchte.

Wo bezieht man (du) den LM336Z-2.5V her ?


>>>> Da wir gerade erfolgreich einen Treiber entwickelt haben und es diesmal Spass gemacht hat >>>> an die Elektroniker: <<<<

wie wärs mit ner passenden TEC-Regelung für ein Pelztier, das dann unsere roten kühlt . . .???

Ich bin überzeugt, es gibt da einige Schaltungen im Einsatz. Wer hat was und will was dazu beitragen ?

Man könnte dann ja auch beide Schaltungen miteinander auf einer Platine verheiraten . . . ? . . . (':D')

Gruß aus der Vorderpfalz

Werner

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Beitrag von thunderbird76 » Di 26 Aug, 2008 8:25 pm

Ich könnte Gratis Single Layer Prints machen für ernsthafte Prototypen.
Die Qualität der Prints können einigen schon beurteilen. :wink:

Ansonsten habe ich von TEC-Steuerungen noch nicht so viel Ahnung. :cry:

Grüsse

Thunderbird
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Beitrag von equal » Mi 27 Aug, 2008 7:42 am

Hallo Laserfreaks,

das mit dem LM336 ist einfach:

Reichelt
Artikel-Nr.: LM 336-Z2,5
0.30 Euro

Conrad
Artikel-Nr.: 174874
1.75 Euro

Für den Preisunterschied würde ich gerne mal eine Begründung lesen ...

@Werner_B

An einer TEC-Regelung bin ich auch interessiert. Bevor man eine entwickelt, müssen noch 3 Fragen geklärt werden:

1. Welche Wärmeleistung soll maximal transportiert werden können?
2. In welchem Bereich soll die Solltemperatur liegen? (sicherlich oberhalb des Taupunktes ...)
3. Wie schnell oder langsam soll die Regelung reagieren?

@Die4Drive

Der Die4Drive hat im Orginal die Komponenten C1,C2,R11. Die Slew Rate des AD820A beträgt ja (nur) 3V/µs so das diese unnötig erscheinen. Die reale Schaltung zeigte am DA Wandler auch keine sichtbaren Überschwinger. Beim simulieren mit NI Multisim konnte ich bei Nutzung eines Rechteckgenerators ein Überschwingen von bis zu 30% feststellen.

C1 wird im Orginal als Softstart eingesetzt. Mit 470pF ist der aber für diese Aufgabe zu klein. Zum Dämpfen des Überschwingens scheint er aber genau richtig. Die Bandbreite des Modulationseingangs bleibt ausreichend hoch.

Ich werde die Komponenten C1,C2,R11 wohl doch wieder hinzufügen.

Gruß aus Essen ... Erik

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Beitrag von orikson » Mi 27 Aug, 2008 10:21 am

Werner_B hat geschrieben:Du hast auch sehr gut gearbeitet und ganz selbstlos gleich den Schaltplan eingestellt >> Hut ab und noch mal Danke dafür ! von mir.
Von mir auch nochmal ein herzliches Danke für die Schaltung!
Werner_B hat geschrieben:Wo bezieht man (du) den LM336Z-2.5V her ?
Bekommt man z.B. bei Reichelt unter der Nummer LM 336-Z2,5
Werner_B hat geschrieben:wie wärs mit ner passenden TEC-Regelung für ein Pelztier, das dann unsere roten kühlt . . .???
Hatte ich vor einiger Zeit schon mal vor zu bauen, aber leider auf Grund von Feedback (nicht in diesem Forum) gescheitert. Ich war aber immerhin schon so weit:
- PWM zum reduzieren der Peltier Leistung ist ungeeignet, da derren (eh schon recht bescheidener) Wirkungsgrad noch schlechter wird
- sehr schnelle Schaltregler (mit Glättungs ElKo parallel zum Peltier) sollte gehen
- Linearregler unbrauchbar, erzeugen zu viel Hitze

Es gibt ja diese LM2576T Schaltregler, darunter auch einen einstellbaren (-ADJ). Mit dem müsste man doch eine Konstantstromquelle aufbauen können die dann das Peltier versorgt. Nur habe bislang noch nichts dergleichen gefunden. Ein Umbau dieser Die4Drive Schaltung wäre auch denkbar, aber man sollte hald bedenken, dass die Peltiere sehr unterschiedliche elektrische Werte haben (5W: 2V @ 2,5A, 30 W: 6V @ 5A ...).

Hätte auch so weiter Interesse daran, weil ich dann meine 30 Watt Peltiere (gabs mal 4 Stück für 5 €) endlich sinnvoll Nutzen kann :wink:
thunderbird76 hat geschrieben:Ich könnte Gratis Single Layer Prints machen für ernsthafte Prototypen.
Die Qualität der Prints können einigen schon beurteilen. :wink:
Jup, die Qualität ist einsame Spitze! Danke an der Stelle noch mal :D

EDIT:
@equaL: Conrad == Apoteke :roll:

@all: Da sich hier mitlerweile einiges an notwendigen Schaltungen für den Laserbastler angesammelt haben wäre ich sehr dafür den Threat sticky zu machen?! Könnte sich dem ein Admin bitte annehmen!

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Beitrag von werner_b » Mi 27 Aug, 2008 8:49 pm

Hallo Erik

Wärmeleistung ??
hängt wohl vom TEC ab, eine Kühlbox für Getränke soll es bestimmt nicht werden. Da ist vieles denkbar, auch die Versorgungsspannung sollte man berücksichtigen. Wer will noch ein zusätzliches z.B. 15 Volt Netzteil nur für den Tec einbauen ? Nein, das ganze sollte ebenfalls mit 5 Volt laufen. Dann erübrigen sich manche Fragen schon bzw. setzen technische Grenzen.

Reglergeschwindigkeit ??
die kann man sicher einstellen nicht zu schnell - macht nur Stress oder siehe oben . . .

Temperatur ??

Führende deutsche Hersteller stellen die Temperatur bei roten Dioden auf 8 bis 10 Grad ein ! ('8)') !

Gruß

Werner

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equal
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Beitrag von equal » Mi 27 Aug, 2008 10:55 pm

Hallo Werner,

ok, beginnen wir mit ein paar Einschränkungen:

Versorgungsspannung 5V
Dann fallen sehr viele Peltier Elemente schon aus dem Raster, da diese eine höhere Nennspannung haben.

Wärmeleistung <= 5W
Dann kommt man mit den 3A aus, welcher der bereits angesprochene LM2576-ADJ liefern kann.

minimale Solltemperatur ??
Die 8-10 Grad Celsius halte ich für etwas bedenklich. Bei 21 Grad Celsius Raumtemperatur und 50% Luftfeuchtigkeit ist schon der Taupunkt erreicht. Feuchte LD sind bestimmt nicht erwünscht. Man müsste alles Luftdicht kapseln - ziemlich aufwändig - 15 Grad Celsius müssten doch auch reichen?

Step Down Regler als Konstantstromquelle
PWM oder Analogregler scheiden wohl aus.

stetige Regelung
Der Strom durch das Peltier Element ist proportional zur Differenz zwischen Ist- und Solltemperatur. Es wird nur gekühlt und nicht geheizt.

Sind das alle und die richtigen Anforderungen?

Gruß aus Essen ... Erik

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Beitrag von werner_b » Do 28 Aug, 2008 2:35 am

Hallo Erik

Du scheinst ja zum einen gierig und zum zweiten SEHR KOMPETENT zu sein.

(':D') Macht dich sympatisch ! Mir gehts auch oft so - zumindest was was die Gier anbelangt . . . und . .. das auch nur bei speziellen Themen . . . (':lol:')

Spass bei Seite . . .

# Versorgungsspannung 5V
Dann fallen sehr viele Peltier Elemente schon aus dem Raster, da diese eine höhere Nennspannung haben.

Wärmeleistung <= 5W
Dann kommt man mit den 3A aus, welcher der bereits angesprochene LM2576-ADJ liefern kann. #

Ja, da hast du Recht, das sollte reichen. Wir reden über rote Dioden, die zu zweit über Polwürfel oder zu mehr über Spiegelschnitt vereint werden. Strom je Diode: nicht mehr als 260 mA ~~~sagen wir maximal 500 mA


# minimale Solltemperatur ??
Die 8-10 Grad Celsius halte ich für etwas bedenklich. Bei 21 Grad Celsius Raumtemperatur und 50% Luftfeuchtigkeit ist schon der Taupunkt erreicht. Feuchte LD sind bestimmt nicht erwünscht. Man müsste alles Luftdicht kapseln - ziemlich aufwändig - 15 Grad Celsius müssten doch auch reichen? #

>>Luftdicht Kapseln dürfte das kleinste Problem sein. Machen andere auch. 50% Luftfeuchte hat man auch nicht jeden Tag.

Ob 8, 10, 15 oder 20 Grad Temperatur wäre doch egal. Es sollte die Schaltung nur hergeben und der Rest wäre Erfahrungssache. . . und ein weiteres sehr interessantes Thema, genau hier für´s Forum ! oder ? ?
<<


# stetige Regelung
Der Strom durch das Peltier Element ist proportional zur Differenz zwischen Ist- und Solltemperatur. Es wird nur gekühlt und nicht geheizt. #

>> Ja ! , die Schaltung ist dann zwar ab der Polargrenze wirkungslos und unnötig
- aber da wohnen wenige LASERFREAKS (':D') <<

Nimms nicht so ernst. - - - Ich finde dein Einbringen hier toll und eine grosse Bereicherung !! - - -

Endlich mal wieder jemand der öffentlich mitdenkt und ein wenig Plan im Sagg hat. (wie man in der Pfalz sagt)

# Die reale Schaltung zeigte am DA Wandler auch keine sichtbaren Überschwinger. Beim simulieren mit NI Multisim konnte ich bei Nutzung eines Rechteckgenerators ein Überschwingen von bis zu 30% feststellen. #

Schlau mich, evtl. uns da mal auf.
Was ist das ? ein Simulationsprogramm ? Wenn ja, wie reell ? Wenn die körperlich vorhandene Schaltung davon nichts weis . . . wie ernst kann man dann die Ergebnisse nehmen ??

Bitte nicht falsch verstehen: Hast du die Schaltung auch gelötet ? und getestet ? am scanner gehabt mit Oszi dran ?



Fragen über Fragen . . . na ja, dazu sind halt Foren da.

Nur nebenbei:
falls noch andere gute Ideen oder Vorschläge haben sollten >>>
bitte nicht vor dem 29.02. 2018 posten. Ihr würdet das ganze Konzept durcheinander bringen.
Wer weis, was bis dahin ist und ob man so was überhaupt noch braucht.

Gut Nacht

Werner (':lol:')

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TEC

Beitrag von guido » Do 28 Aug, 2008 6:18 am

Hi,

TEC mit PWM geht...Wirkungsgrad geht wohl etwas runter aber
die Verluste eines Lineareglers sind nicht da.
Die PWM sollte >30 KHz habe, teste aktuell mit 450 KHz.
Das als H-Brücke kült und heizt aber soweit bin ich noch nicht.
StepDown Regler sind ne schöne Sache, aber achtet auf deren
Schaltfrequenz. Der Kram ist sonst auf der ganten 5V Seite sichtbar.
PWM bauen= leicht, Ruhig kriegen..mehr Praxis als Theorie.

Zum Dioden kühlen: Pro 3 Grad gehts einen nm Wellenlänge abwärts.
Diese "Wellenlängenrunterkühlerei" halte ich für Mumpitz.
Aktuelle Rote Dioden laufen auch bei 45 Grad mit etwas Leistungsverlust.
Man unterschiede den Leistungstot und den thermischen Tot...

Wenn man die bei 25 Grad hält is alles tutti denke ich .
Das Peltier auf dem man die Dioden klebt hat eher den Vorteil das das
Isolierungsproblem vom Tisch ist. Mein aktueller 6-fach Rot ist
nur passiv gekühlt, die Dioden sitzen auf Keramikplatten die ich von einem
TEC-Bauer ergaunert habe, also quasi TEC-Bauteile.

Löblich was ihr hier macht aber die Erfahrung zeigt: Gedankt wirds nie
und die Schelte ist gross wenn was in die Hose geht...

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Beitrag von orikson » Fr 29 Aug, 2008 10:53 am

So, habe mal ein wenig gesucht, und auch einiges hilfreiches gefunden:

Konstantstromquelle mit einem AMC7150 (gibts leider nich bei Reichelt):
http://www.ic108.com.cn/upload/937/2007102710193537.pdf

Konstantromquelle mit einem LM2675:
http://www.ledstyles.de/ftopic4995.html

Die Variante mit dem LM2675 braucht aber noch einen LMV321 Baustein, den es auch bei Reichelt nicht gibt. Da es aber n "Rail-to-Rail Output Operational Amplifier" ist, könnte man evtl. den AD 820 wieder verwenden :roll: . Im Idealfall könnte man den sogar ganz weglassen, was sagen unsere Elektronik Experten dazu?

Zur Steuerung der Solltemperatur würde sich ein NTC (z.B. NTC-0,2 3,3K) anbieten, da der bei höheren Temperaturen einen größeren Strom bewirken würde und es sich so irgendwo einpendeln würde. Das Irgendwo könnt man einfach mit nem Trimmer in Reihe bzw. parallel zu dem NTC bestimmen.

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Beitrag von equal » Fr 29 Aug, 2008 12:45 pm

Hallo Werner, Hallo Laserfreaks,

zuerst etwas zum simulieren mit NI Multisim. Das ich mit meinem Oszilloskop an der realen Schaltung kein Überschwingen feststellen konnte, an der Simulation aber schon, ist erklärbar. Erstens: Die reale Schaltung habe ich mit einem DA Wandler angesteuert - da kommen nicht so harte Rechtecke raus. Zweitens: Mein Oszilloskop glänzt vor allem durch seine geringe Bandbreite, ein Speicheroszilloskop ist es auch nicht. Damit Peaks und Überschwingen zu beobachten ist nur bedingt möglich. Die simulierten Messgeräte in NI Multisim hingegen - haben diese Einschränkungen nicht. Ich kann NI Multisim nur empfehlen, zumal es eine kostenfreie (eingeschränkte) Version gibt.

http://www.analog.com/en/design-tools/d ... index.html

Aber nun zum LM2576T-ADJ. Nach Durchsicht des Datenblatts ist mir aufgefallen, dass die Ausgangsspannung mindestens 1.23 Volt beträgt. Damit ist eine stetige Regelung nicht möglich da der Strom bei stetiger Regelung doch proportional zur Differenz zwischen Soll- und Isttemperatur sein soll. Ohne eine Regelung bis 0 Volt ist mir dafür keine gute Lösung eingefallen.

Leider habe ich keine gut verfügbare und nicht SMD Alternative gefunden. Es gibt zwar einige MAXIM Schaltregler, insbesondere:

http://datasheets.maxim-ic.com/en/ds/MAX8792.pdf

aber dafür habe ich noch keine Quelle gefunden.

Doch auch mit dem LM2576T-ADJ lässt sich was machen. Hier ein Vorschlag : LM2576T-ADJ als Konstantstromquelle, fest eingestellt auf ca. 2 Ampere. Der PTC liegt in einem Spannungsteiler und die Spannung über dem PTC wird von einem kombinierten Komperator / Schmitt-Trigger aufbereitet, welcher dann die Konstantstromquelle ein- und ausschaltet. Natürlich mit Hysterese damit das ganze nicht schwingt.

Das ganze befindet sich im Stadium des theoretischen Schaltungsentwurfs. Das bedeutet -> da können noch einige Denkfehler drin sein. Auch die Widerstandswerte sind noch nicht an eine gebräuchliche E-Reihe angepasst.

Der nächste Schritt wird sein, dass ich die Schaltung mal aufbaue und teste, aber vorher folgende Frage an die Gemeinde -> habe ich was übersehen am Schaltungsentwurf - oder gibt es Anregungen?

Gruß aus Essen ... Erik
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Beitrag von pulslaser » Sa 30 Aug, 2008 12:55 pm

Wenn ich es richtig interpretiere geht es hier um Kühlung mit Peltier Elementen und die Ansteuerung dazu. So ein Projekt habe ich vor längerer Zeit gemacht und kann daher folgende Erfahrungswerte beitragen.

1. Ein Peltier Modul sollte bei max. 75% seiner Maximalleistung betrieben werden weil die Effizienzkurve eine Parabel ist und somit bei diesem Betriebspunkt das Modul am besten funktioniert. Kommt daher weil die Verlustleistung im Modul im Quadrat zum Strom steigt (Ohmscher Widerstand) während die Kühlleistung linear steigt.
2. Es ist völlig egal ob man zum ansteuern PWM oder Linearregler verwendet. Die Verlustwärme ist in jedem Fall dieselbe nur entsteht sie bei PWM-Regelung im Modul und bei Linearregelung am Stellglied des Reglers.

Die 2. Lösung ist wesentlich einfacher im Design und mit weniger Bauteilen zu realisieren. Ausserdem werden hässliche störende Schaltfrequenzen vermieden die hier mit hoher Energie in die Umgebung einstreuen.

Gruß Didi

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afrob
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Beitrag von afrob » Sa 30 Aug, 2008 2:42 pm

Man könnte ja die PWM filtern. :-)
Aus obiger Schaltung kommt Gleichstrom.

Grüsse,
afrob

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elmex
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Beitrag von elmex » Sa 30 Aug, 2008 4:25 pm

Mal kurz zurück zum Diodentreiber..

Wollte auch mal mein Ergebnis veröffentlichen...

@Orikson
Vielen Dank für die Pläne... Saubere Arbeit !

Hab das Layout allerdings ein bischen abgeändert, weil ich lieber mit so Steckkontakten hab :D und noch 5V-LEDs parallel zur Spannungsversorgung.
Am voderen kann mans gut erkennen und am hinteren sind bereits mal alle Stecker belegt...

Stelle das Layout natürlich auch gerne online, falls Interesse besteht !

Also danke nochmal für das, was ihr hier zusammengetragen habt ! Konstruktive Arbeit... so wie sichs in nem Forum auch gehört !!!

MFG Sascha
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pulslaser
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Beitrag von pulslaser » Sa 30 Aug, 2008 6:22 pm

afrob hat geschrieben:Man könnte ja die PWM filtern. :-)
Aus obiger Schaltung kommt Gleichstrom.

Grüsse,
afrob
Muss man ja auch. Wenn ihr euer Platinen Design EMV-Sicher hinbekommt ist das alles kein Problem. Bei mir kommt jedenfalls in einer empfindlichen analogen Schaltung kein PWM zum Einsatz. Dabei erspar ich mir viel Zeit, Geld, Platz und Ärger zumal es beim Betrieb von Peltier's vom Ergebnis her keinen Unterschied macht ob PWM oder Linear geregelt wird.

natriumhydroxid
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Beitrag von natriumhydroxid » So 31 Aug, 2008 1:09 pm

Hallo
Wäre es möglich die Schaltung(Laserdiodentreiber)so abzuändern , dass sie in der lage ist auch ströme so um die 25A bereitzustellen ?
Habe dabei konkret daran gedacht das Ic mit 15V zu betreiben , damit man normale Mosfets nehmen kann.
Dementsprechend müsste man auch R7 abändern , hier hilft ebay mit einem 10mOhm Shunt.
Auch der Teil mit dem Offset und der TTL-Modulation kann wegfallen , weil ich das nicht brauche.
Jetzt müsste man nurnoch den Spannungsteiler so anpassen, dass er auch mit einem 10mOhm Shunt funktioniert.
Hierbei hat man ja 1mV pro 1A , was bedeutet der Spannungsteiler müsste 25mV rausrücken.
Diese Bedingung erfüllt eine Kombination von einem 1k Trimmer und einem 500k Poti bei 15V Betriebsspannung.
Bleibt nurnoch zu klären ob das überhaupt so funktionieren kann, un ob der AD820 in der Lage ist mehrere Mosfets durchzusteuern.
Aber eigentlich sollte das auch mit einem funktionieren, er müsste nur ca 35W in Wärme umwandeln können.
Trotzdem ist es sinnvoll mehrere Mosfets zu nehmen damit man die hitze besser verteilen kann.
Was meint ihr dazu ?
MFG NaOH
hats geknallt und auch gestunken war es wohl von telefunken

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elmex
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Beitrag von elmex » Mo 01 Sep, 2008 1:34 pm

Ähnliche Frage:
kann man mit dem Treiber auch die 150mW Blu-Rays aus der Bucht betreiben ? weiß ja net, wenn die schon selber 4V brauchen, könnt des net so ganz hinhauen, oder ?
Vielleicht kann ja jmd. was dazu sagen...
Danke

MFG Sascha

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Hi

Beitrag von guido » Mo 01 Sep, 2008 2:35 pm

Hi,

weiss nicht was der OPV für eine UMax hat, ggf. Schaltung mit 7.5V
füttern und Betriebsspannung des OPV per LowDrop Regler ( z.b. LM2940-5)
auf 5V halten.

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elmex
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Beitrag von elmex » Mo 01 Sep, 2008 3:25 pm

Hi !
also im Datenblatt des AD820 steht Single Supply Capability from +3 V to +36 V.
sollte ja dann theoretisch auch an 12V laufen, oder ? Oder muss ich dann noch irgendwelche Bauteilgrößen verändern ?

MFG Sascha

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equal
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Beitrag von equal » Mo 01 Sep, 2008 5:10 pm

@Elmex

Bei der Version ohne LM336 ändert sich bei einer Erhöhung der Versorgungsspannung von 5V auf 12V der maximale Offsetstrom von 100mA auf 240mA. Um dem entgegenzuwirken kann man den 22kOhm Widerstand auf 47kOhm erhöhen. Dann beträgt der maximale Offsetstrom bei 12V Versorgungsspannung 110mA.

Bei der Version mit LM336 ist nichts zu tun.

Gruß aus Essen ... Erik

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oli1212
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Beitrag von oli1212 » Mi 10 Sep, 2008 2:25 am

Kann man den Treiber jetzt eigentlich auch mit den BlueRay Dioden betreiben oder nicht? Bzw. wie muss man ihn modifizieren damit dies geht ?

Oder war das posting von Equal schon die antwort dadrauf:)? Ist 12V nicht ein wenig viel?

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equal
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Beitrag von equal » Mi 10 Sep, 2008 5:19 pm

Hmm - OK!

Ich habe noch keine von den 405nm LD in der Hand gehabt. Aber wenn Du mir die folgenden Werte nennst:

LD Schwellstrom
maximaler LD Strom
maximale LD Spannung

kann ich Dir die benötigten Widerstandswerte berechnen. Die Versorgungsspannung soll mindestens 2 Volt über der maximalen LD Spannung liegen. Nach oben ist diese durch die Spannungsfestigkeit des OP und des FET begrenzt. 12V können die auf jeden Fall.

Oder interessiert es Dich wie man die benötigten Widerstandswerte berechnet?

Gruß aus Essen ... Erik

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orikson
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Beitrag von orikson » Mi 10 Sep, 2008 5:42 pm

oli1212 hat geschrieben:Ist 12V nicht ein wenig viel?
Da das der OPA und die FET abkönnen sollten die 12 Volt gehen, evtl. müsste man aber etwas besser kühlen.

An der Diode liegen eh keine 12 Volt an, Dioden werden über den Strom geregelt, deshalb auch Konstantstromquelle. Einfach gesagt stellst du ein, dass deine Diode 100 mA bekommt und die Spannung "passt sich dann an".
equaL hat geschrieben:HIch habe noch keine von den 405nm LD in der Hand gehabt. Aber wenn Du mir die folgenden Werte nennst:

LD Schwellstrom
maximaler LD Strom
maximale LD Spannung
LD Schwellstrom: 45 - 60 mA
maximaler LD Strom: 90 mA
maximale LD Spannung: 5.5 V

entnommen von dieser Seite, diese Dioden sind in der PS3 verbaut.

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