Tourhazer Mini

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fesix
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Tourhazer Mini

Beitrag von fesix » Do 01 Jun, 2017 3:47 pm

Ein herzerfrischendes Moin Moin :)

Ich weiß nicht wann ich das letzte mal ein Thema aufgemacht habe, es dürfte ein paar Jahre her sein glaube ich :roll:

Ich bin mit Heiko (neodym) schon seit längerem am Planen eine Miniversion des Tourhazers zu entwickeln und nun auch zu bauen.
Das Original ist mir persönlich einfach zu groß und mit knapp 1000€ einfach zu teuer, auch wenn es ein echt gutes Gerät ist. Außerdem wollten wir uns einfach mal der Herausforderung stellen und sehen, ob das möglich ist.
Es soll nicht unbedingt eine 1:1 Kopie werden, das ist auch kaum möglich, aber Ähnlichkeiten sollte man erkennen können. Natürlich nichts für den Markt, lediglich aus Spaß am Basteln.

Kurz zum allgemeinen Verständnis: Ein Hazer funktioniert nach dem Prinzip einer Verdampfernebelmaschine. Das Fluid wird erhitzt und verdampft. Allerdings wird zusätzlich Luft beigemischt und der ausgestoßene Nebel noch mit einem Lüfter verteilt. Auch das Fluid ist unterschiedlich. Ziel ist es einen konstanten seichten Ausstoß von Dunst zu haben. Wenn man das Tourhazer Fluid in eine normale Nebelmaschine füllt ist der Nebelausstoß um einiges heftiger. Wo da genau der Unterschied in der Zusammensetzung liegt ist mir allerdings nicht bekannt.

Grundlage für den Eigenbau bisher ist eine 400W Heizpatrone mit 50mm Länge und 1/2'' Durchmesser. Diese Heizt einen Alublock von 30*40*50mm über einen einfachen Zweipunktregler mit PT100 auf konstante Temperatur. Beim Design des Blocks war Nico (nr_lighting) schon vor einigen Jahren behilflich mit dem Daten seiner Mininebelmaschine.
Verdampferblock und Deckel.jpg
Verdampferblock.jpg
Verdampfer vorne.jpg
Verdampfer hinten.jpg
Heiztester.jpg
Bei 200-250°C macht das Teil schon gut Nebel mit normalem Fluid. Mit Tourhazer Fluid ist der Nebel deutlich dichter, allerdings neigt das ganze zum Sabbern am Ausgang.

Ursprünglich war die Austrittsdüse 1,5mm im Durchmesser, allerding hat sich im Block merklich ein recht hoher Druck aufgebaut, der Nebel kam auch bei sehr langsamer Dosierung des Fluids in starken Stößen. So soll es beim Hazer ja nicht sein. Nach Aufbohren auf 2,5mm Ist es nicht mehr so stark, aber trotzdem noch in Schüben.

Ich habe die Spritze auch mal über ein T-Stück mit einer Membranpumpe zum Beimischen von Luft an den Block gehängt, allerdings wurden dabei im Schlauch sichtbar Tropfen des Fluids mitgerissen, es kam auch hier zum stoßartigen Nebel.

Nun ist die Frage, wie man dem beikommen kann.
Weiß jemand etwas über die Temperatur des Verdampfers im Tourhazer? Ist der Block vielleicht zu heiß oder zu kalt?
Ist der Querschnitt der Verdampferschlange vielleicht zu klein, sodass es zu hohen Druck gibt?

Über Beteiligung und Hilfe an dem Projekt wäre ich sehr dankbar.

Grüße
Felix
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Re: Tourhazer Mini

Beitrag von JETS » Do 01 Jun, 2017 6:53 pm

Erstmal scheint die Länge der Verdampferschlange recht kurz zu sein. Das sollte Minimum deutlich über 1m Länge Pro 1000W sein. Wenn Ihr bei dem Design bleiben wollt würde ich Euch den Weg UM die Slalomstangen, äh Schrauben nahelegen. Der Querschnitt kann für "konstant wenig Ausstoß" ruhig kleiner sein, ich habe anfangs auch zu großzügig dimensioniert, versucht es beim nächsten Mal vielleicht mit <3mm.

An der PT100 Regelung wäre ich interessiert, falls Ihr mir da eine oder zwei Platinchen mitmachen könntet kaufe ich Euch die ab. Bräuchte für meine Projekte dann wohl einen größeren Halbleiter oder stabileres Relais.
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Re: Tourhazer Mini

Beitrag von fesix » Do 01 Jun, 2017 7:08 pm

Bei dem Block sind es aktuell etwa 10cm Länge der Schlange. Die Überlegung hatte ich auch schon.
Wenn ich das so einigermaßen im Kopf rechne dann ist die Länge des Verdampferrohrs vom Tourhazer bzw. bei den Look Solutions Maschinen etwa 60-70cm höchstens und der hat 1,5kW.
Was meinst du mit 3mm? Breite bzw Tiefe der Schlange? Unser Block hat aktuell 2*2mm Querschnitt.
Was hast du denn da schon gebaut? Klingt interessant...

Ich habe die Vermutung, dass das Fluid wenn es aus dem Schlauch in den Block kommt einfach plötzlich mit der heißen Fläsche in Berührung kommt und deswegen schlagartig verdampft und es zum Stoß kommt, dann würde ein kleinerer Querschnitt doch eigentlich nur noch mehr Druck verursachen oder hab ich einen Denkfehler?

Die Regelung ist wirklich ganz simpel nur ein LM358 als Zweipunktregler mit einstellbarer Hysterese, noch ohne Begrenzung der Einstellbarkeit, 0 bis 500 Ohm sind beim PT100 ja vom Absoluten Nullpunkt bis über 1000°C :lol:
Die Leiterplatte habe ich selber geätzt, wenn das Projekt weiter geht soll das auch über einen Controller alles gesteuert werden und dann natürlich auch mit SSR, aber die waren mir zum Probieren einfach zu teuer, die ganze Leiterplatte waren nicht mal 10€.

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Re: Tourhazer Mini

Beitrag von richi » Do 01 Jun, 2017 8:10 pm

zum einen solltest du erst einmal eine Pumpe verwenden und nur impulsweise kleine tröpfchen in die Verdampfungskammer einbringen und mit einem T Stück wie du schon probiert hast mit einer membranpumpe Luft mit durchpumpen.
Desweiteren ist beim LeMaitre im Rohr eine Spiralfelder drin, du kannst z.b. mal mit Federn von Kugelschreibern versuchen, diese in deine Schlange legen oder eben andere Federn.
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Re: Tourhazer Mini

Beitrag von fesix » Do 01 Jun, 2017 8:45 pm

Was macht die Pumpe denn anders als wenn ich nur vorsichtig auf die Spritze drücke und sich nur ein einzelner Tropfen löst der mit der Luft durch den Schlauch gedrückt wird?

Kann mir gerade nicht so ganz ausdenken was diese Federn bringen sollen, aber probieren kann man es natürlich.

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Re: Tourhazer Mini

Beitrag von richi » Do 01 Jun, 2017 10:21 pm

feinere dosierung, und durch den impuls kleinere Tropfen möglich. Je weniger Fluid auf einmal, umso besser. Dafür öfters, und somit auch keine explosionsartige Verdampfung und umso effizienter die Verdampfung des Fluids. Natürlich ist auch das entsprechende T Stück das Fluid und Luft vermischt entscheidend.
Die Spirale trägt dazu bei das Tropfen am Draht hängenbleiben und sich nicht wie in einem Kanal durch die Heiße Luft umgeben zum Ausgang transportiert werden.

Das Verdampferröhrchen beim LeMaitre Hazer ist vieleicht nur 15cm nur lang, die ganze Kiste braucht 150W.
Wichtig ist auch die genaue Temperaturregelung, dein Block ist für eine feine PID Regelung denke ich zu massiv.
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Re: Tourhazer Mini

Beitrag von Erics » Fr 02 Jun, 2017 6:01 pm

Der original Tour Hazer II hat keinen Heizblock.
Um eine Heizpratone ist ein 5mm Rohr 6 fach rumgewickelt. Im Winklungsbereich ist das Rohr flach gedrückt. Wickelumfang ca. 27,5mm Durchmesser. Dadurch ergibt sich ein Umfang von ca. 86mm. Man hat also etwas über 50cm Rohrlänge um die Heizungspatrone. Der Temperaturfühler ist auf der letzten Wicklung aufgeschweist vor dem Austritt. Eine Düse am Ausgang ist nicht vorhanden. Nur das platt gedrückte Rohr was in den Luftstrom gehalten wird. Zusätzlich ist noch ein Temperaturschalter an der Halterung der Heizpatrone die 230V unterbricht, sofern die Heizungsregelung versargt.

Bei Bedarf kann ich davon mal ein Foto machen oder dir auch das Teil zukommen lassen. Die Heizpatrone ist aber defekt. Deshalb muste ich das schon mal tauschen.

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Re: Tourhazer Mini

Beitrag von fesix » Fr 02 Jun, 2017 6:16 pm

@richi: Kann ich wie gesagt nicht ganz nachvollziehen wieso die Pumpe so groß anders sein sollte.
Ich hatte hier noch irgendwo eine Pumpe aus einem Kaffeevollautomaten. Zusammen mit einer einfachen Wellenpaketsteuerung könnte man das mal probieren, aber ich find die gerade nicht..

Klar ist der Block für eine schnelle Regelung zu groß, dafür kann er aber auch die Hitze etwas halten.
Weißt du denn etwas zur Temperatur?

@erics: Ich habe bereits einen Blick in einen Tour Hazer II geworfen und auch ein paar Bilder gemacht, der gute neodym ist im Besitz eines solchen Gerätes, allerdings haben wir keine Maße genommen, ich hatte einfach mal 20mm Durchmesser der Heizpatrone geschätzt und es sind wohl 11 Windungen.

Eventuell komme ich auf das Angebot des defekten Teils zurück.
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Re: Tourhazer Mini

Beitrag von Erics » Fr 02 Jun, 2017 7:07 pm

Ja, sieht nach Tourhazer aus. Meine Heizung hat aber nur 6 Windungen.
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Re: Tourhazer Mini

Beitrag von fesix » Fr 02 Jun, 2017 7:33 pm

Eventuell neueres Modell...

Weißt du welche Nenntemperatur der Bimetallschalter hat?

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Re: Tourhazer Mini

Beitrag von Erics » Fr 02 Jun, 2017 9:01 pm

Leider nein. Auf dem Teil steht nur EAW 16 (6) / 250 drauf:
http://www.eaw-relaistechnik.de/files/f ... 5.2012.pdf
Laut Datenblatt gibt es die mit 40 - 200°C

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Re: Tourhazer Mini

Beitrag von thunderbird76 » Fr 02 Jun, 2017 9:48 pm

Hallo Zusammen

Sehr interessantes Thema. Ich hege schon länger den selben Plan, da mir die gekauften Geräte alle innert kürzester Zeit wegsterben.
Auch die meisten Teile sind schon gekauft, wie auch das Aluminium für das Gehäuse.

Als Lüfter werde ich einen Papst RG133-46 welcher auf 24V ausgelegt ist, aber schon mit 7V schön Luft bewegt und erstaunlich leise ist.
Da ich es nicht mag wenn in einer ruhigen Show Passage die Lüfter zu stark zu hören sind.

Die Bilder von Heizmoduls des Tour Hazers sind sehr aufschlussreich für mich. Danke. Gerne mehr. :wink:
Eigentlich habe ich eine Modul aus einer 250W Nebelmaschine vorgesehen. Aber irgendwie gefällt mir diese Lösung besser.

Bei der Pumpe dachte ich aber eher an eine Peristaltikpumpe, welche sehr fein zu regulieren sind.
Was spricht gegen solche Pumpen? Da ich die Membranpumpen auch stören im finde, von der Lautstärke her.

Die Ansteuerung werde ich ganz einfach mit einem Atmega machen, einem OLED Display und ein paar Tasten. Wie auch schon bei ähnlichen Projekten oft verwendet.

Vielen Dank für die spannenden Informationen
Beste Grüsse
Thunderbird76
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Re: Tourhazer Mini

Beitrag von fesix » Fr 02 Jun, 2017 10:19 pm

@Erics: Das ist die Angabe über den Strom und die Spannung, die Temperatur steht meistens auf der Stirnfläche auf das Metall geprägt. In dem von dir verlinkten Datenblatt steht darüber hinaus auch andere Temperaturen auf Anfrage.

@thunderbird76: Noch einer mit an Bord :)
Der Lüfter wäre mir zu groß ehrlich gesagt, da bin ich noch am schauen was es so gibt.
Ich weiß bisher halt leider noch nicht, welche Geometrie des Verdampfers die beste ist bzw. wie stark sich diese auswirkt. Der vom Tour Hazer scheint ja wirklich nur ein Rohr um die Heizpatrone zu sein, kein Rückschlagventil, keine Düse.
Meine Vermutung ist, dass das Stück Rohr mit dem Schlauchanschluss einen Gradienten in der Temperatur erzeugt, sodass das Fluid nicht plötzlich auf die Nenntemperatur trifft und schlagartig verdampft, sondern relativ langsam erwärmt wird.

Peristaltikpumpe hatte ich auch überlegt, müsste man testen wie das geht.
OLED und Atmega hatte ich auch vor :mrgreen:
Im Tour Hazer besteht das Hauptgehirn auch aus einem Mega16 :wink:
Läuft ja auch keine Wetterdatenberechnung drauf sondern DMX Eingang, Fluidpumpe, Regelung der Heizung, Überwachung des Luftschlauches und Display, das ist nichts groß.

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Re: Tourhazer Mini

Beitrag von afrob » So 04 Jun, 2017 12:37 am

Oh, mal wieder ein Nebelmaschinen-Thread, hatten wir auch lange nicht mehr hier. :)
Kennt ihr das schon: http://www.dunstbuch.de/mediaengineer_Dunstbuch.pdf
Die Schwingkolbenpumpe wirkt auch als Rückschlagventil - bei anderen
Pumpentypen ist das nicht unbedingt der Fall.

Grüße,
afrob

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Re: Tourhazer Mini

Beitrag von pardini » So 04 Jun, 2017 9:51 am

da ich auch schon ein wenig mit Eigenbau Hazer experimentiert habe, fasse ich mal hier gegebene Ratschläge und eigene Erfahrungen zusammen.
Fluid mit Injektionsspritze einspritzen geht nicht, ohne Luftpumpe schon mal gar nicht! Peristaltikpumpe halte ich auch für weniger geeignet. Die Espresso Pumpen, davon aber die mini, gehen gut. Nicht auf variablen Förderstrom regeln, sondern Impulsweise ansteuern, damit wirklich "eingespritzt" wird. Zwischen Fluid/Luft "Injektor-T Stück" und Verdampfer muß unbedingt ein Stück geeigneter Silikonschlauch verwendet werden. Geeignet deswegen, weil ich in eigenen Experimenten herausgefunden habe, daß nicht alle Silikonschläuche die gleichen Eigenschaften aufweisen. Aquariumschlauch geht jedenfalls gar nicht. Es kommt darauf an, daß der injezierte Fluidtropfen durch den Abperleffekt des Silikons in feine Mikrotröpfchen verteilt und vom Luftstrom langsam mitgerissen wird. Nur dadurch wird der Verdampfer gleichmäßig mit kleinsten Tröpfchen versorgt und spuckt nicht.
Temperaturmessung ist leider lange her, würde aber denken mit dem Anlegefühler auf der Ausgangsseite am Verdampferrohr um die 200°C gemessen zu haben.

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Re: Tourhazer Mini

Beitrag von JETS » So 04 Jun, 2017 9:58 am

220-250° C

Temperaturresistente Silikonschläuche diverser Abmessungen in kurzen Längen sowie Heizpatronen könnt ihr bei mir per PM anfragen, dann schaue ich was ich noch im Bastelkeller habe.
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Re: Tourhazer Mini

Beitrag von fesix » So 04 Jun, 2017 1:02 pm

Wir haben gestern Abend noch mal den Tour Hazer aufgeschraubt, Temperaturen gemessen und uns noch mal genau angesehen wie das alles läuft.

Wie Erics schon richtig geschrieben hatte hat das Rohr einen Außendurchmesser von 5mm. Der Schlauch zum Rohr ebenfalls. Heizpatrone hat 20mm, im Fall von Heikos Hazer (Baujahr 2013) 11 Windungen. Das gerade Stück Rohr vom Schlauchansatz bis Heizpatrone ist ca. 40mm lang.
Wie ich vermutet habe ist das Rohr am Schlauchansatz kühler, um genau zu sein hat es da 30-35°C. Da wo das Rohr das erste mal an die Heizpatrone geht sind ca. 180°C, am Austritt wo der Fühler für die Regelung sitzt sind es ca 230°C.

Genau den Effekt der feinen Tröpfchen im Schlauch haben wir auch beobachtet und es war meine Vermutung, dass genau das einen großen Unterschied macht. Bei meinem Versuchsaufbau ist ja immer ein dicker einzelner Tropfen durch den Schlauch gewandert und in den Block gekommen.

Wir haben heute oder morgen noch vor mal den Verdampferblock mit drum gewickeltem Rohr nachzubauen und zu testen, um die feinen Tröpfchen zu erzeugen müsste man vermutlich erstens einen dickeren Schlauch verwenden und auch das T Stück anders aufbauen.

Mit pardinis Hinweisen und dem was wir gestern beobachtet haben sind wir auf jeden Fall schlauer und man kann die Sache weiter angehen :)

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Re: Tourhazer Mini

Beitrag von Alexander470815 » So 04 Jun, 2017 8:59 pm

Ich habe eine kleine Akku Betriebene "Maschine" zusammen gebastelt.
Bei mir war immer das Problem das das ganze zu viel Fluid bekommen hat da die Pumpe nicht absperrend war.
So sind dann immer Gasblasen in Spritze gekommen die dann für mehr Druck erhöht haben und mehr Fluid in den Verdampfer gedrückt haben.

Der Verdampfer ist ein Stück Alu in dem zwei 40W Heizpatronen für 3D Drucker stecken.
Darauf ist ein Gewinde (Steigung 2,5 Gröber konnte dir Drehbank nicht) geschnitten.
Darüber ist eine Hülse gepresst so das sich quasi ein Langer Kanal (der Gewindegang) ergibt.
Das ganze hat einen beachtlichen Strömungswiderstand und die Spitzenpumpe muss gut drücken.
Düse ist eine 1mm Draht Führungs "Düse" zum Mig Schweißen.

Die Probleme mit pulsierendem Ausstoß habe ich in Griff bekommen in dem ich ein Hydraulik Rückschlagventil direkt vor den Verdampfer gemacht habe.
Das hat einen Öffnungsdruck von fast einem bar und so muss die Pumpe immer etwas Vordruck aufbauen und es ergibt sich auch bei abfallendem Druck ein gleichmäßiger Förderstrom.
Das ganze kann man dann Akku Betrieben (läuft mit 24V) irgendwo in die Ecke stellen, ist natürlich nur für kleine Räume etwas.
Nebelt aber absolut leise und quasi ohne zischen, mit 50ml Fluid nebelt es etwa 20min.
Für meine Spielerei absolut ausreichend.

Temperatur Regelung ist macht ein China "REX" Temperatur Regler mit einem Thermoelement als Fühler.

Bild

Das ganze hat keinerlei Anspruch, eher proof of concept und das möglichst preiswert.

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Re: Tourhazer Mini

Beitrag von fesix » So 04 Jun, 2017 9:38 pm

Auch eine nette Bastelei :)
(Tipp am Rande: Lade die Bilder bitte im Forum hoch, nicht extern, so bleiben diese auch über einen längeren zeitraum im Forum :wink: )

Habe gerade noch mal getestet, es bilden sich teils sehr kleine Tröpfchen im Schlauch, allerdings werden diese nicht vom Luftstrom der Membranpumpe mitgerissen, nur wenn ich selber sehr stark in den Schlauch puste.

Scheint also wirklich ein wichtiger Punkt zu sein den pardini nannte. Hast du da eventuell Quellen oder mehr Informationen zu solchen Schläuchen wo es funktioniert?

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Re: Tourhazer Mini

Beitrag von pardini » Mo 05 Jun, 2017 12:11 am

noch nicht so gut wie der im original Tourhazer aber schon brauchbar hat ein Silikonschlauch aus dem Hornbach Markt (Aquariumabteil) Marke JBL 4/6mm 2,5m auf nem blauen Pappblister um ca. 2,99€ funktioniert. Der große Fluidtropfen verteilt sich an der Schlauchwandung und wird dann durch den Luftstron der Luftpumpe langsam in den Verdampfer getrieben. Offensichtlich verhalten sich unterschiedliche Silikonschläuche hier auch sehr unterschiedlich. Bei manchen wandert der Tropfen einfach als Blase, ohne zu zerfließen in den Verdampfer. Unbrauchbar!
Auch die Luftpumpe sollte nicht zu schwach sein. Da ich Akkubetrieb wollte habe ich eine Schego Membranpumpe M2K3 350l/h 24V electronic eingesetzt. Einstellschraube Vollpower. Ich regele über die Betriebsspannung. Genaue Werte habe ich grad nicht mehr im Kopf aber bei ca. 50% der Förderleistung macht sie genug Luft für die "Kleinlast" und wird dann bis 100%, je nach Nebelleistung hochgefahren. Für den Power-Off wird ohne Fluid auch noch mal für 20-30sec. mit voller Luftmenge das Restfluid aus dem Schlauch geblasen. Für eure kleine Maschine würden warscheinlich 180l/h reichen.
Das T-Stück an dem sich Luft und Fluid vereinen, sollte eigentlich besser ein Y-Stück sein. Auch hier waren wieder starke Unterschiede je nach Ausführung zu bemerken. Behelfsweise hat eins, auch wieder von JBL funktioniert. War zwar nur ein T-Stück, aber brauchbar war die Ausführung mit dem transparenten Mittelstück und 3 eingekleben schwarzen Nippeln.

Hab bei kaum einem anderen Projekt so viele, scheinbar unwesentliche, dennoch funktionsentscheidente Details gehabt...

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Re: Tourhazer Mini

Beitrag von richi » Mo 05 Jun, 2017 11:44 am

Jetzt einmal Zeit gefunden zu Antworten und ich habe Fotos vom LeMaitre Hazer gemacht. Funktionsweise ist auch auf Verdampferbasis. Du schriebst " Ein Hazer funktioniert nach dem Prinzip einer Verdampfernebelmaschine" das ist nur eine Variante die es gibt, es gibt auch noch andere.
hazeelement.jpg
Das T-Stück hat kurze Silikonstücke dran, im Rohr durch dem selbst der Strom fließt hat innen eine Spirale. Das wie gesagt dazu führt das die Verdampfung nicht schlagartig passiert, ebenso ist die Temperatur am anfang vom Rohr niedriger, da der Stromanschluss nicht gleich am Anfang sitzt. Dadurch wird das Fluid langsamer erwärmt und erst am Ausgang ist die größte Hitze.
Die Pumpe zuckt nur ganz kurz, so das nur kleinste Tröpfchen durchgehen, die Pumpimpulsdauer kann man an der Maschine mit einen Poti einstellen, der Rahmen ist sehr klein zwischen "kein Fluid" und "zuviel Fluid", man muss hier die Mitte finden, zuviel Fluide bedeutet sie "sifft".
Das geht nun mal garnicht mit einer Spritze...

pumpe.jpg
T-Stück.jpg
Das T-Stück selbst ist innen klein und hat auch innen rote Silikonschläuche mit eingeschoben.

ausgang.jpg
element2.jpg
Am Rohr selbst ist ein NTC/PTC aufgeschweißt... was auch ein kleines Problem an der Maschine ist da hier die Drähte oftmals weggerostet sind.


element1.jpg
Den Tourhazer habe ich nicht weiter zerlegt ob im Rohr auch eine Spirale ist, aber das Ergebniss spricht für sich, der LeMaitre hat einen 2mal besseren Dunst und doppelte Standzeit als der Tourhazer, dafür kann man mit dem LeMaitre nicht nebeln, es ist eben nur ein reiner Hazer.
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Re: Tourhazer Mini

Beitrag von JETS » Mo 05 Jun, 2017 1:34 pm

Die Standzeit wird nicht durch die Maschine sondern durch das Fluid definiert. Je höher der Anteil an "Glycerin" desto länger hält sich der Dunst. Leider ist er auch umso krebserregender je mehr Glycerin enthalten ist da dieses teilweise zu Acrolein umgewandelt wird. Meine Empfehlung daher nur Fluid zu verwenden welches ausschließlich aus Propylenglycol und Wasser besteht - oder einfach selbst mischen. (und die kürzere Standzeit einfach durch kontiniuerlichen Betrieb des Hazers ausgleichen)
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Re: Tourhazer Mini

Beitrag von fesix » Mo 05 Jun, 2017 8:37 pm

@pardini: Danke für mehr Hinweise :)

@richi: Ja ich weiß es gibt auch noch andere Hazer, aber die interessieren mich aktuell nicht :wink:
Interessanter Aufbau von deinem Hazer, besonders der Verdampfer in Form eines Rohres mit viel Strom durchs Metall :mrgreen:

Der Temperaturfühler sieht mir aber eher nach einem K-Typ thermocouple aus, genau wie beim Tour Hazer.

Ich habe mit Heiko vorhin mal eine kleine Vorrichtung gebaut und mal mit 4mm Messingrohr ein paar Verdampferspiralen gebogen :)

Unser Ansatz war ein 12mm Stift um den das ganze gebogen wird, da die Spirale ja etwas zurückfedert und das auf der 12,7mm Heizpatrone ja noch stramm (im Ruhrgebiet sagt man spack) sitzen soll. Mit einem 3D gedruckten Teil das die Außenkontur des Rohres hat sollte selbiges um den Stift gewickelt werden.
Der erste Versuch schlug direkt fehl, da das Rohr einknickte und sich platt drückte.
Alle weiteren wurden dann komplett mit 0,2mm Glasperlen gefüllt und an beiden Enden verschlossen. Damit behält das Rohr seine Form, allerdings ist wichtig, dass das Rohr komplett voll ist, damit sich die Perlen nicht weg drücken.
Das Rad bekam irgendwann Risse, da doch etwas Kraft notwendig ist, danach wurde das Rohr von Hand weiter gebogen, was genau so gut ging.
Biegevorrichtung Rolle.jpg
Biegevorrichtung.jpg
Biegevorrichtung Spirale Ergebnis.jpg
Ergebnis des ersten Tests: Auch mit Spritze und ohne Luftzufuhr ist der Ausstoß deutlich seichter und nicht mehr mit heftigen Stößen verbunden, allerdings neigt das ganze eher zum Sabbern.
Meine Membranpumpe macht nur 100l/h, vielleicht ist das wirklich zu wenig, ich werde aber auch mal Teflonschlauch probieren und einen anderen Verteiler.

Die Tage wird also noch fleißig probiert :freak:
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Re: Tourhazer Mini

Beitrag von pardini » Mo 05 Jun, 2017 8:58 pm

@richi - danke für die Bilder des LeMaitre. Ich selbst habe nur einen Tourhazer zum zerlegen gehabt und der Maschinenporno anderer Hazer hat mich schon immer mal interessiert. Aber so wahnsinnig anders ist das Hauptprizip ja nicht.
Wenn der LeMaitre nicht "nebeln" kann bin ich ja zufällig mit dem Tourhzer besser bedien, ich brauch auch mal Nebel...

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Re: Tourhazer Mini

Beitrag von mobildisco » Di 06 Jun, 2017 1:21 am

...sieht ja fast so aus wie unsere ost eigenbauten damals :-)
allerdings hatte ich damals Kupferrohr genommen, es ausgeglüht damit es schön weich wurde und vor dem Biegen mit Sand gefüllt
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Re: Tourhazer Mini

Beitrag von guido » Di 06 Jun, 2017 5:05 am

mobildisco hat geschrieben:
...und vor dem Biegen mit Sand gefüllt..
Genau so baute man sich auch Mopedkrümmer mit etwas mehr Durchlass :-)

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Re: Tourhazer Mini

Beitrag von neodym » Di 06 Jun, 2017 11:07 am

Hallöle

Ja ja das Rohr biegen hatte mir vorerst ziemlich Kopfschmerzen bereitet da mir bis dato dazu brauchbare Praxiserfahrung fehlten.
Entweder man zieht eine Feder ein.... okay nix passendes da gehabt und bekomme man die überhaupt noch auf aus der Wendel?

Dann der Sand. Buddelkasten Sand hielt ich für zu grobkörnig. Wir hätten dann Reste vom Quarzsand zum Bauen genommen. Ob das sich raus schütteln lässt ist fraglich, da es ja extrem gepresst wird.
Wir haben das ja letztendlich mit 0,2mm Glaskugeln gemacht, die man zum Strahlen nehmen kann. Diese Knirschten und knackten beim Biegen. Nach dem öffnen der Pressstelle rieselte schon das Glas raus. Der Rest kam mit leichter Klümpchenbildung raus, den feinen Rest erledigte der Kompressor.

Hat echt super geklappt. Ganz ohne Komplizierte Halbschalen Biegevorrichtung
Bin gespannt ob wir da nen Mini Hazer bauen können. Größe war so breite 20x Höhe 12x tiefe 15-20cm geplant:mrgreen:
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Re: Tourhazer Mini

Beitrag von tracky » Di 06 Jun, 2017 4:10 pm

Also wenn ich den TH II so beobachte,fällt mir auf, dass nur minimalst Fluid bei 25% durch den Schlauch geht, da ich das an einer kleinen Luftblase im Schlauch beobachten kann. Desweiteren bekommt die Pumpe auch kein Dauerfeuer, sondern wird gepulst angesteuert. Pumpe ist nicht wirklich zu hören..... cooles (heißes) Projekt!! :wink: :D
Gruß Sven

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Re: Tourhazer Mini

Beitrag von fesix » Di 06 Jun, 2017 6:05 pm

Ja der Tour Hazer arbeitet mit ganz wenig Fluid, das sind wirklich ganz kleine Tröpfchen die durch den Schlauch gehen und langsam verdampfen :)

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Re: Tourhazer Mini

Beitrag von fesix » Fr 09 Jun, 2017 2:56 pm

So, wir nähern uns dem Erfolg :D

PT100 zwischen die Spirale geklemmt, Durch ein T Stück Luft von der Pumpe und mit der Spritze ganz langsam was zugeben. Der Lüfter pustet den Dunst beiseite.
Astreiner Haze, nebelt teilweise noch über eine Minute nach bei ein paar Tropfen :)

Einzig was mir noch nicht ganz gefällt ist, dass beim Einspritzen eines Tropfens dieser durch das T Stück mit gluckernden Geräuschen ähnlich dem Geräusch wenn man an der Bar seinen Drink leer hat und mit dem Strohhalm langsam den Rest vom Glasboden aufsaugt zerstreut wird.
Danach geschieht der Rest nahezu lautlos.
Aufbau mit Spirale.jpg
Verdampferspirale.jpg
T Stück.jpg
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Re: Tourhazer Mini

Beitrag von JETS » Fr 09 Jun, 2017 5:42 pm

...wie wärs anstatt einer Fluidpumpe gleich mit einer Venturidüse wenn eh schon Luft gepumpt wird?
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Re: Tourhazer Mini

Beitrag von fesix » Fr 09 Jun, 2017 5:51 pm

Die brauchen aber relativ viel Druck und Durchsatz oder?
Außerdem müsste man dann die Fluidmenge auch wieder regeln können, da ist das mit Pumpe denke ich mal einfacher.

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Re: Tourhazer Mini

Beitrag von Micha » Fr 09 Jun, 2017 6:26 pm

Hi

Als Pumpe könnte man auch so LOW cost 3D Druck Pumpe verwenden. So könntet ihr auch kleinste mengen Pumpen (Schrittmotor) und wer zusätzlich wie ein Rückschlagventiel. Neodym könnte es ja gescheit bauen aus Alu :wink:

https://www.youtube.com/watch?v=oEmSM0tHnzU

https://www.thingiverse.com/thing:254956

Villeicht wer das auch eine Lösung.
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Re: Tourhazer Mini

Beitrag von fesix » Fr 09 Jun, 2017 7:37 pm

Das sind ja die klassischen Peristaltikpumpen wie sie weiter oben ja auch schon angesprochen wurden.
Aktuell bin ich am schauen was noch alles für Bauteile benötigt werden und wie klein man das alles wirklich bekommt :)

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Re: Tourhazer Mini

Beitrag von tschosef » Fr 09 Jun, 2017 7:44 pm

diese Peristaltik Pumpen haben ne kleine "Schwäche".... all zu gern geht der Schlauch irgendwann kaputt... das ständige 'Walken und Kneten" hält kaum ein Schlauch dauerhaft aus. dann is die Siffe in der Maschine.. die soll ja wohl länger damit laufen, oder?
Schreibe nie etwas, was Du deinem Gegenüber nicht auch vor anderen Leuten ins Gesicht sagen würdest

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