Laser mit variabler vs. fester Brennweite

Betrieb, Bau und Modifikation von Festkörper- und Diodenlasern (keine Pointer)
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Larvae
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Laser mit variabler vs. fester Brennweite

Beitrag von Larvae » Do 02 Apr, 2020 12:42 pm

Hallo,

ich möchte mit einen kleinen Desktop Laser-Cutter/Engraver zulegen und schaue mir momentan verschiedene Optionen an, unter anderem auch die Laser-Module. Ich kenne mich zwar gut mit Technik und Elektronik aus, habe aber wenig Ahnung von den Details solcher Laser.

Ich schaue zurzeit bei den 450nm Modulen und habe da gesehen, dass es auch stärkere Module gibt, diese aber eine feste Brennweite haben. Welche Vorteile eine variable Brennweite hat ist mir klar, aber was ist Grund / Vorteil, weshalb die größeren Module eine feste Brennweite haben?

Kann man i.a. ohne zu großen Aufwand ein solches Modul auf eine variable Brennweite umbauen oder sollte man das lieber lassen?

Grüße

Thorsten

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VDX
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Re: Laser mit variabler vs. fester Brennweite

Beitrag von VDX » Do 02 Apr, 2020 4:32 pm

Hi Thorsten,

wozu brauchst du eine variable Brennweite? - ich stelle meine Fokusabstände meist auf irgendwas zwischen 15 - 40mm ein - je näher dran, umso feinerer Fokus fürs Gravieren ... mit weiter weg können dickere Schaumstoffe geschnitten werden ...

Dann mache ich mir eine passenden Abstandlehre und lass den Fokus so, bis ich ihn wegen Gravieren reduzieren oder Schaumstoffschneiden erhöhen muß -- muß dann aber auch jedes mal die Abstandslehre neu anpassen (sind Gewindebuchsen mit Schrauben drin).

Da ich das nicht so oft umstellen will, bau eich mir dann ggf. mehrere Module mit verschiedenen "Fix"-Fokusabständen auf, die ich dann passend austausche, statt den Fokusabstand zu ändern 8)

Viktor
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Re: Laser mit variabler vs. fester Brennweite

Beitrag von Larvae » Do 02 Apr, 2020 6:27 pm

Hi,

ich schätze mal, das ist Geschmackssache, aber ich finde es einfacher, an einer Schraube zu drehen, um die Brennweite zu verstellen.

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Re: Laser mit variabler vs. fester Brennweite

Beitrag von VDX » Do 02 Apr, 2020 8:02 pm

... bringt nicht so viel, wie ein Fix-Fokus, Höhenlehre und verstellbare Z-Achse.

Erstmal ist es schwierig, den kleinsten Spot genau zu bestimmen, ohne mit Lasern einer "schrägen Ebene" den optimalen Abstand herauszubekommen ... und zweitens ändert sich die Spot-Form immer mehr zu einem Oval, je weiter weg ...

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