Max. Temperatur?

Gehäuse, Projektionsflächen, Messgeräte, Kühlsysteme, Nebelmaschinen, Hazer, Wasserleinwände etc.

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Dr.Ulli
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Beitrag von Dr.Ulli » Mi 05 Nov, 2008 12:46 pm

Hallo Starburst,

also Kondenswasser habe ich bisher noch nicht bemerkt, solange die Kisten (hab jetzt drei Stück mit TEC-Kühlung) immer schön dicht gehalten wurden. Jedoch hat sich ca. ein Schnapsglas voll Kondenswasser gebildet, als ich die erste Kühlung noch ohne Gehäuse drum getestet hatte.
Die Kisten haben ja nur ein paar Liter Rauminhalt, so dass das bisschen Luftfeuchtigkeit kaum merklich Kondenswasser bilden kann. Zur Sicherheit hatte ich mir auch schon Silikagel (Trocknungsmittel) besorgt, benötige es aber nicht....

Die TECs regle ich ganz einfach über einen Thermostat von Conrad (Universalthermostat UT100), Einschalttemperatur 28°C, Ausschalttemperatur 25°C), der das Netzteil schaltet (das ist die einzige elektrische Komponente, die ausserhalb des Projektors ist). Eine richtige PID-Regelung wär schon schöner, aber eben nicht so billig und einfach umzusetzen, zudem würden dann die Netzteile und der Lüfter über dem Kühlkörper ständig laufen....so habe ich erstmal ne Stunde Ruhe (bei 20°C Umgebung), dann läuft die Kühlung so 20 Minunten, dann ist wieder Ruhe usw....hängt natürlich auch von der Belastung der Laser und Scanner ab....
Ein Heizen der TEC hab ich nicht vorgesehen, das besorgen ja die verbauten Komponenten von allein...

Die Kühlungen habe ich selbst gebaut - denn kommerzielle Systeme sind mir vieeel zu teuer (für eine Kühlung mit der gleichen Leistung (150W) wär ich sonst gut einen Tausender los....). Die großen Kühlkörper (ca.25cmx40cmx3,5cm) konnte ich glücklicherweise in der Firma abstauben (sind auch als Grundplatten im Einsatz). Enorm wichtig für ein gutes Funktionieren ist eine sehr gute Verbindung der warmen Seite der Peltiers mit dem Kühlkörper - je kühler die warme Seite bleibt, desto größer ist die Kühlleistung. Nur so wenig wie nötig Wärmeleitpaste einsetzen und auf exakt gleiche Dicke bei Einsatz von mehreren Elementen achten! Die Peltiers dann zwischen den Kühlkörpern mit der Paste gut reiben, damit sich eine lückenlose Verbindung ergibt. Zusammengeschraubt hab ich dann mit Edelstahlschrauben, da Edelstahl ein schlechter Wärmeleiter ist.
Meine TECs schaffen einen Temperaturunterschied von gut 15°C zwischen Aussen und Innen von Projektor.

Schade, dass ich kein Patent drauf angemeldet hab :wink:
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starburst
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Beitrag von starburst » Mi 05 Nov, 2008 1:43 pm

Hallo,

ja, dass mit dem Thermostat hab ich mir auch so gedacht, ist vielleicht die robustere und einfachere Lösung. Der TEC-Regler erzeugt ja auch wieder viel Wärme.

OK, wenn die Ebenen ziemlich Luftdicht sind, dann kommt da auch keine Frischluft mit neuer Luftfeuchtigkeit dazu, da hast du recht. Da werd ich das Gehäuse dann mit Gummilippen und so noch extra abdichten, damit es auch wirklich dicht ist.

Tja, ich hab mal eine Sonnwendfeier "belasert" bei der es sehr kalt war (glaub so 5-6 °C) und da war ich fürchterlich enttäuscht wie schwach der blaue Laser war. Erst nach 30 Sekunden kam da einigermaßen was brauchbares raus. Deswegen überleg ich mir, ob ich das im Winter auch heizen kann, damits immer schön "wohlig" warm ist. Im Sommer sollten 25-28 °C reichen zum kühlen... im Winter heizt man es auf 15-20 °C. Nur wie ich die Eiszapfen von den Kühlrippen außen bekomme weiß ich noch nicht :wink:

Danke für die Info... LG
Karl

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Beitrag von tschosef » Mi 05 Nov, 2008 2:59 pm

Halli hallo....

das Problem mit der "Projektor Unterkühlung" hab ich auch. Sobald es unter 20 grad geht, bricht bei mir der grüne ein.

Mein Vorhaben für Outdoorlasern <20 Grad:
Box für Gartengeräte (diese Kunststoffboxen für die Sitzauflagen). Loch rein machen für Strahlaustritt, Projektor rein stellen und einen Heitzlüfter mit rein stellen.

Den Heizlüfter kann man einstellen, dass es schöne 20 grad da drinnen hat. Der is ja mit Thermostat ausgestattet und regelt sich somit selbst. Heizlüfter kostet 9,90 Euro , die Box um die 15 Euro :)

bin gespannt obs geht... denke aber schon, Außer es ist sooooo saukalt, dass man die 20 grad in der Box nicht schafft., dann währe ne isolierte box gut, und ein fenster, was aber wieder die Leistung vermindert.

Ach ja.. das war also mein 3000. Post... ich hab schon den ganzen Tag überlegt, was ich wohl sinnvolles schreiben könnte.


Gruß derweil
Erich
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Beitrag von adminoli » Mi 05 Nov, 2008 3:21 pm

Hallo Erich,

herzlichen Glückwunsch zum 3000. Post. Das muss gefeiert werden. :wink:
Wo bleibt der Sekt? :wink:

Gruß
Oliver

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Beitrag von starburst » Mi 05 Nov, 2008 3:45 pm

Auch von mir gratulation... Ich bin ja erst vorm "1000"er *g*, ist aber nicht so wichtig.

Das mit der Projektor-Kühlung/Heizung würd ich mir ja nicht antun, wenn da nicht die tollen Kühlkörper auf der Seite währen, die zum größten Teil ungenützt bleiben. Ich schraub zwar die ganzen "wärmeren" Teile da direkt dran, damit sich innen erst gar keine Wärme anstaun kann, aber bei 35 °C Disco-Temperatur unter der Decke hilft das ja auch nix. Deswegen sehe ich keinen Weg, um an einer aktiven Kühlung vorbeizukommen. Aber je kleiner die Wärmeleistung im Laser ist, desto besser.

Mal sehen wie das dann wirklich klappt. Hab gerade bei uns in der Firma eine Wärmebildkamera gefunden... die wird da dann wohl nützlich sein, damit man die größten Hitzequellen findet. :)

LG
Karl

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Beitrag von Dr.Ulli » Mi 05 Nov, 2008 3:59 pm

@Tschosef: Herzlichen Glückwunsch zum 3000-ten!!!

Mit der Unterkühlung hatte ich schon vor 26 Jahren zu kämpfen, als ich einen Argonlaser auf dem Mühlenturm (siehe Avatar) aufgestellt hatte - über den Jahreswechsel 1981-1982 - und da gabs -20°C!!!! Ich hatte damals schon von H.H.Baumann gehört, der damals zur Kasseler Dokumenta ein Laserdreieck über dem Talkessel aufgespannt hatte, ihm dann aber die Röhre wegen eben solcher eisigen Temperaturen geplatzt war ( aus H.H. wurde dann für mich Ha! Ha!). Daher habe ich dann um den Argon und sein Netzteil eine Klimakiste gebaut - Heizlüfter rein - fertig. Nur die eine Nacht, als es halt die -20°C gab, sind die Zuleitungen eingefroren (der Turm hatte damals noch keine Heizung) - die wir dann mühsam mit Gasbrennern wieder auftauen mussten. Genau sone Kiste hab ich dann auch letztens (2006) um den Nd-YAG gebaut, der ja schließlich auch wassergekühlt ist... (Avatar).

Für die wenigen Einsätze, die also bei solchen Minus-Temperaturen gemacht werden, denke ich, dass einfach eine zweite auf Temperatur gehaltene Kiste um den Projektor gute Dienste leistet...so wie es Erich auch beschreibt.

Ach ja - meine Laser mögen am liebsten so um die 26°C (besonders auf die Temperatur reagiert einer der grünen CNI´s - der wird heller und heller und heller....wenn es auf die 26°C zugeht....danach wird er wieder dunkler)
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Beitrag von tracky » Mi 05 Nov, 2008 5:14 pm

Also mal den Finger heb:

Ich habe mir eine 20mm Bankplatte anfertigen lassen, die auf der unteren Seite Ausfräsungen für insgesamt 6 TEC's hat. Da aktiv gesteuert, erhoffe ich mir davon stabile Ausgangsleistungen an den Lasern. Weiterer Aspekt dabei ist, da es nicht so schnell zur thermischen Dejustage von Spiegelhaltern kommt. Metall arbeitet ebend. Und mein Metaller hat mir da sehr viele Dinge in Punkto thermischer Verwindung erzählt.
Okay und die TEC's liegen also plan in der Basisplatte und darunter sind dann 2 Stück Lüftertunnel von Fischerelektronik, welche ich mir auch noch planen lassen mußte. Wenn fertig kommen Bilder vom Ganzen.
Ansonsten wird die optische Kammer (das 2 Etagenprinzip) hermetisch dicht gemacht und auf gute 30°C gehalten. Das ist der Plan!
Gruß Sven

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