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Re: [SUCHE] TEC Treiber

Verfasst: So 29 Aug, 2010 3:32 pm
von göbstar
Hi,

netten Treiber hast du dir da zusammengebastelt. ;)
Wenn ich da so zu meiner Laserkiste blicke...da sieht man den Strahl doch extrem.
Kann man die 0,4V "Schaltspannung" auch noch Verringern, z.B. auf 0,2V ?



Gruß
Robin

Re: [SUCHE] TEC Treiber

Verfasst: So 29 Aug, 2010 4:10 pm
von tracky
Hmm, zeig mir den DPSS der bei dieser Spannung leuchtet. . . .

Re: [SUCHE] TEC Treiber

Verfasst: So 29 Aug, 2010 6:54 pm
von adminoli
Hi,

0,2V sind schon fast zu wenig, da kann es bei langen Leitungen und/oder Störungen schon zum "Diodenleuchten" kommen.
Bis 0,5V wird es wohl keine sichtbaren Nachteile geben.

Gruß
Oliver

Re: [SUCHE] TEC Treiber

Verfasst: So 12 Sep, 2010 5:20 pm
von tracky
Habe mir etwas Zeit gelassen die Schaltung ausgiebig zu testen. Mittlerweile habe ich den Treiber auch entsprechend in der Modulation etwas angepasst, sodaß jetzt ab 0,2V Modulation die Diode glimmt. Alles unter 0,2V wird abgeschaltet.
Nochmals den Einwand von einigen Freaks angesprochen, warum ich dem Endstufentransistor das Basissignal wegnehme und dadurch die Stromregelung aus dem "Takt" bringe. . . .
Also, ich greife mit einem zusätzlichen Transistor das Basissignal ab und leite es gegen GND. Wir reden hier von einem Bereich der Modulation, wo wir unter 0,2V am Eingang liegen! Das fließt ein sowas von geringer Strom im Normalfall, dass damit niemals eine Laserdiode gekillt werden kann! Ihr sprecht hier auch nur in der Theorie, aber die Praxis zeigt mir, das es so wunderbar funktioniert, was mir auch schon ein paar Leute bestätigt haben. Da ja die Art und Weise, wie ich das lästige Glimme unterbinde lt. Aussage einiger Freaks gegen alle Regeln spricht, brauche ich da ja auch nicht mehr ins Detail gehen.
Übrigens, das Prinzip die Laserdiode per zusätzlichen Transistor "kurz zu schließen" ist nach meiner Meinung eine unsaubere Art, da das Modulationsverhalten im unteren Bereich sehr darunter leidet. GETESTET und verworfen. Warum? Ganz einfach, die Komperatorstufe regelt einfach nicht sauber genug, die Diode bei kleinsten Eingangssignal sauber zu fahren! Da kommt dann dieser "Blupp Effekt", eine Art Stromstoss, da ja im kurz geschlossenen Zustand der Strom erst mal über den Transistor abfließt und dann plötzlich die Diode "freigiebt"
Bevor Fragen aufkommen, habe genau die Bauelemente verwendet, wie beschrieben wurde! Mal war der Strahl abgeschaltet, mal war er es wieder nicht. Bei ganz kleinen Signalen ein sehr unschöner Effekt, wenn blau jetzt "flimmert". Das beschreibt den Zustand ganz gut! Auch habe ich bemerkt, dass kleinste Spannungsunterschiede in der Versorgung (schon 0,3V beeinflussen) ein ständiges Nachregeln benötigen.
Okay, in den Videos habe ich gezeigt, dass es geht und ich denke um dies zu untermauern, dass auch andere Freaks, die den Treiber benutzen, diese Behauptung bestätigen werden, oder können!
Zum Thema Oszibilder: Puenktchen hat mir angeboten an seinem 2Strahl Hameg die Schaltung zu testen und dann werde ich auch mal ein paar Meßbilder zeigen.

Re: [SUCHE] TEC Treiber

Verfasst: So 12 Sep, 2010 5:39 pm
von andythemechanic
tracky hat geschrieben: Da ja die Art und Weise, wie ich das lästige Glimme unterbinde lt. Aussage einiger Freaks gegen alle Regeln spricht, brauche ich da ja auch nicht mehr ins Detail gehen.
Die Aussage einiger Freaks (zu denen ich mich jetzt mal zähle :lol: ) war, wenn ich mich nicht irre, dass es nicht nachvollziebar ist ob das funktioniert da weitere Details des Treibers nicht bekannt sind. Solange das so bleibt hast du recht und du brauchst nicht weiter ins Detail zu gehen. Weitere Aussage war das es am Forumstreiber definitiv keine gute Idee ist.
Du kannst die ganze Geschichte ja gern mal am Forumstreiber testen und berichten, falls du zuviel Zeit übrig hast.
Auch die andere Sache ("Der Blubb Effekt") ist nicht wirklich nachvollziehbar da ja eben der Rest der Schaltung unbekannt ist. Ich kann nur sagen, dass das kurzschliessen der Diode mit der hier im Forum gezeigten Schaltung bei mir an meinem auch hier im Forum detailliert gezeigten Diodentreiber funktioniert. Das man die Vergleichsspannung besser von einer stabilen Referenz ableiten sollte steht außer Frage.

Grüße
Andreas

Re: [SUCHE] TEC Treiber

Verfasst: So 12 Sep, 2010 6:53 pm
von mR.Os
tracky hat geschrieben:Nochmals den Einwand von einigen Freaks angesprochen, warum ich dem Endstufentransistor das Basissignal wegnehme und dadurch die Stromregelung aus dem "Takt" bringe. . . .
Was mich noch einmal interessieren täte, ist ob du wirklich dem Endstufentransistor das Basissignal klaust oder ob da noch ein Regel OPV davor ist. Das Problem was ich da sehe (und ich hatte es mal simuliert [und glaube dem auch :) ]) ist das da die Stromreglung dem weggenommen Signal probiert entgegen zu wirken und so probiert den Strom hochzudrehen - geht natürlich nicht, da das Signal ja gegen GND geleitet wird. Wenn jetzt aber der Komparator das Basissignal wieder frei gibt, kommt die geballte Ladung, sprich der Regel OPV schickt den hohen Strom durch die Diode, weil ja vorher nichts ging. Er regelt dann erst wieder langsam runter.
Es mag mich wer korrigieren wenn ich falsch liege, aber meiner Meinung nach ist das so 8)

Gruß
Andreas

Re: [SUCHE] TEC Treiber

Verfasst: So 12 Sep, 2010 7:02 pm
von andythemechanic
mR.Os hat geschrieben:
tracky hat geschrieben:Nochmals den Einwand von einigen Freaks angesprochen, warum ich dem Endstufentransistor das Basissignal wegnehme und dadurch die Stromregelung aus dem "Takt" bringe. . . .
Was mich noch einmal interessieren täte, ist ob du wirklich dem Endstufentransistor das Basissignal klaust oder ob da noch ein Regel OPV davor ist. Das Problem was ich da sehe (und ich hatte es mal simuliert [und glaube dem auch :) ]) ist das da die Stromreglung dem weggenommen Signal probiert entgegen zu wirken und so probiert den Strom hochzudrehen - geht natürlich nicht, da das Signal ja gegen GND geleitet wird. Wenn jetzt aber der Komparator das Basissignal wieder frei gibt, kommt die geballte Ladung, sprich der Regel OPV schickt den hohen Strom durch die Diode, weil ja vorher nichts ging. Er regelt dann erst wieder langsam runter.
Es mag mich wer korrigieren wenn ich falsch liege, aber meiner Meinung nach ist das so 8)

Gruß
Andreas
Das war ja genau auch mein Argument, weshalb ich denke das es am Forumstreiber eben nicht geht.

Grüße
Andreas

Re: [SUCHE] TEC Treiber

Verfasst: So 12 Sep, 2010 7:12 pm
von tracky
So, habe mal ein wenig mit Paint gekritzelt, um mal etwas zu veranschaulichen. . . Jetzt kann gefachsimpelt werden. . geht, oder geht nicht!?!?
Nochmals, die Ausgangsstufe regelt bei entsprechenden Eingangssignal den Stromfluß über die Diode. Wieviel Strom mag wohl fließen, wenn wir hier von 0,3V Eingangsspannung reden? Oder anders rum, warum sollte hier die letzte Stufe den Strom voll aufregeln??
Oder anders rum, sind in meinen Videos Dioden beim Sterben zu sehen?

Re: [SUCHE] TEC Treiber

Verfasst: So 12 Sep, 2010 7:41 pm
von mR.Os
So in etwa hatte ich mir die Schaltung auch vorgestellt, aber gut, dass du sie mal schematisch gezeichnet hast damit man wirklich mal drüber reden kann.
Allerdings muss ich sagen, dass sich meine Meinung irgendwie verfestigt, dass es Probleme geben könnte. Ich kann im konkreten Fall nicht beurteilen ob es welche gibt, aber das wird man nach dem Oszillographieren sehen.
Das Problem besteht ja auch nicht im Ausschaltmoment, sondern im wieder Einschaltmoment, wenn der Komparator die Endstufe wieder frei gibt. Der Regel OPV versucht die Eingsangsspannungen gleich zu halten und wenn die Feedbackspannung 0V beträgt, dann regelt er (außer bei exakt 0V Modulationsspannug - was nicht vorkommt wegen dem Ruhestrom) halt so weit auf, bis er an seine Aussteuerungsgrenzen kommt. Und wenn denn der kleine Transistor den großen wieder frei gibt, knallt halt die volle Aussteuerung auf die Endstufe. Zumindest habe ich das so gelernt. Und da kommt es meiner Meinung nach zu Problemen (gibts du mir Recht Andreas oder mache ich hier einen großen Denkfehler).
Es kann natürlich sein, soweit stecke ich in der Materie noch nicht drin um das glaubhaft beurteilen zu können, dass dein Regel OPV sehr sehr schnell ist und parasitäre Kapazitäten oder ein langsamer Ausgangstransistor (was sehr unwahrscheinlich wäre) das ganze sehr abmildern so das es nicht zum Diodentod kommt. Oder die Diode ist sehr Tolerant. Oder ich mache einen Denkfehler. Aber in deinem Video sah das alles schon sehr vielversprechend aus :)

Ich bin jetzt auf andere Meinungen dazu gespannt.

Gruß
Andreas

PS:
Meine Idee das ganze Problem zu umgehen: den Transistor der das Basissignal absaugt vor den Regel-OPV setzten. Müsste doch eigentlich auch gehen, oder?

Re: [SUCHE] TEC Treiber

Verfasst: So 12 Sep, 2010 7:49 pm
von karsten
Ich bin zwar kein Spezialist für analoge Schaltungen (konnte ich in der Ausbildung nie leiden), aber so wie ich das sehe, trennst du mit dem unteren Transistor den Regelkreis auf. Wenn der Transistor sperrt fällt die Spannung am Rückkoppelpfad auf 0, was zur folge hat, das bei einer positiven Vorgabespannung nach Ua = V * Ud die Ausgangsspannung am OP in die Sättigung geht. Gibst du nun die Basis wieder frei, schaltet der Transistor erstmal durch und verursacht einen Strompeak bis die Rückkopplung die Spannung an der Basis verringert. Besser wäre es meiner Meinung nach die Vorgabespannung am OP (also den Sollwert) auf 0 zu ziehen, statt den Regelkreis zu unterbrechen.

Oder hab ich da was falsch verstanden (mein Gebiet ist eher digitale Informationstechnik)?

EDIT: Andreas war schneller. Aber die Meinungen decken sich interessanterweise.

Re: [SUCHE] TEC Treiber

Verfasst: So 12 Sep, 2010 8:03 pm
von lange5766
Die gleichen Argumente brachte ich auch schon mal an.

Wenn er einen langsamen bipolaren Transistor mit einen schnellen OP
kombiniert hat knnte es funktionieren, weil die 445er doch einiges
schlucken kann. Mit anderen Komponenten sehe ich aber tote Dioden!

Meine Ausbildung zum Energieanlagenelektroniker ist zwar über 20 Jahre her
und als Leitstandführer im Kraftwerk habe ich mit der Theorie nicht mehr viel zu tun,
aber ich würde meine Dioden nicht dem Risiko aussetzen.

auf erfolgreiche Laserei und überlebende Dioden:

Marco

Re: [SUCHE] TEC Treiber

Verfasst: So 12 Sep, 2010 9:25 pm
von tracky
Hier mal das Prinzip der Strombegrenzung aus dem TTL Treiber, ehemals "Forumstreiber"! Hat sich kein Mensch daran gestoßen und Dioden gekillt. Aber man kann ja auch einen funktionierenden Treiber tot reden. Das war hierzu mein letzter Kommentar. Vielen Dank an die Theoretiker. Macht Euch die Mühe und testet es in der Praxis. Habe rote Diode daran laufen (ohne Probleme), wobei nicht mal eine Abschaltung hier nötig ist. Es ist mir jetzt ehrlich gesagt auch völlig Wurscht, was ihr über das Teil denkt. Bei mir in der Hardware läuft er und ich baue bestimmt keinen Schrott in meine Projektoren ein! Dennoch vielen Dank an alle, die hier mitgelesen haben. Finish!

Re: [SUCHE] TEC Treiber

Verfasst: So 12 Sep, 2010 10:47 pm
von lange5766
Da ist eine, wenn auch simple Regelung mit dem "Basisstromabsaugenden" Transistor realisiert.

Durch die am Poti einstellbare Spannung fließt in die Basis des unteren Transistors ein Strom der mit Beta (Stromverstärkung) multipliziert den entsprechenden Kollektorstrom zur Folge hat.
Dieser wird der Basis des Regeltransistors nicht mehr zur Verfügung gestellt, womit der LD-Strom ebenfalls sich verringert und damit die am Poti abfallende Spannung ebenfalls kleiner wird und damit der Basisstrom des unteren Transistors sich auch verkleinert und damit weniger Kollektorstrom fließt, d.h. der Regeltransistor gibt wieder mehr LD-Strom frei.

Dieser Vorgang läuft in beide Richtungen, solange die am Poti abfallende Spannung größer als die erforderliche Ube des Tansistors ist und es stellt sich annähernd ein eingeschwungener Zustand ein. An die Geschwindigkeit des OP ist hierbei eine nicht so hohe Anforderung zu stellen, als wenn man den Basisstrom des Regeltransistors ganz absaugt wie bei deiner Standbyunterdrückung (ohne vorhandene Rückkopplung in der Regelschleife)

Gruß : Marco

Re: [SUCHE] TEC Treiber

Verfasst: Mi 15 Sep, 2010 5:41 pm
von masterlu79
Hallo Freaks,

mal ein paar Worte um [trackys] Treiber, der super funktionell ist
Mit gerade mal 40 x40x15mm ist der echt klein, mit Lüfter + Abstandshaltern kommt der bei mir gerade mal auf 35mm Höhe.
Der große Vorteil ist das auf das Maß auch noch ein kleiner Lüfter passt.
Die Modulationsspannung ist aktuell auf 0,2V eingestellt... Leistung bei 5V ca. 300mW andere Werte sind natürlich einstellbar.
Das Modulationsverhalten ist schön Linear und der integrierte TEC Treiber macht sich auch hervorragend. Das TEC ist jetzt auf Max 650mA eingestellt...andere Werte einstellbar. Das Regelverhalten der Temperatursteuerung ist extrem schnell... kann mich nicht beklagen…weiter so Sven.

Videos folgen in kürze wenn alles fertig gestellt ist.

Gruß Falk.

Re: [SUCHE] TEC Treiber

Verfasst: So 24 Okt, 2010 2:38 am
von Ironman
Tach zusammen,
ich grab mal aus ...
Hatte auf Svens Treffen die Gelegenheit Platinen seines Treibers zu bekommen. Das war die "V1" Version ... Es gab Kleinigkeiten, die nach ein paar Telefonaten und ein bischen skypen aber aus der Welt geschafft wurden, der von ihm gebaute Treiber werkelt nun prima in meinem ProgrammierProki, die [C...o] hat keinen Standbystrahl im Gegensatz zu meinem roten Spiegelschnitt, lässt sich prima modulieren und auch der TEC Teil tut seinen Dienst. Es ist klar, das seine Schaltung nicht das Nonplusultra darstellt, aber das ist sicher auch nicht gewollt, keine Frage das dann auch der sehr günstige Preis nicht zu machen wäre. Ich bin jedenfalls sehr zufrieden mit den Treibern.
Gruß
Hartmut