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Re: [SUCHE] TEC Treiber

Verfasst: Fr 30 Jul, 2010 1:58 pm
von tracky
So gesehen ist der LM317 ein Spannungsregler, das TEC zieht sich seinen maximal zur Verfügung stehenden Strom vom 2A, was dem Maximalstrom des Reglers entspricht!
Google mal nach Lüftersteuerung temperaturabhängig. Hier wirst Du ein paar interessante Ansätze für Dein Problem finden. Willst Du das noch der Strom regelbar ist, musst Du eine weitere Stufe einplanen.

Re: [SUCHE] TEC Treiber

Verfasst: Fr 30 Jul, 2010 2:24 pm
von laserwolfi
Alos bin ich wenigstens schonmal auf dem richtigen Weg...... auch wen der Weg noch weit ist :-)
OK wie siehts aus wenn ich das Ding um eine KSQ erweitere, dann bekommt das TEC einen fest eingestellten Strom, sobald die eingestellte Temp beim NTC erreicht ist.
Z.B beim NTC sind 25°C dann bekommt das Peltierelement den fest eingestellten Strom.
Währe das so in der Art möglich? So wie die Schaltung im Moment ist, würde das Peltierelement halt immer den max. Strom was der Spannungsregler hergiebt bekommen, wie du sagst z.B. 2A, hatt der NTC aber wieder die eingestellte soll Tamp erreicht müsste auch der Strom vom Peltier wieder weniger werden oder?
Was das Glimmen der 445nm Diode angeht, da bin ich so richtig auf dem Holzweg, hab schon überlegt mit nem Tiefpassfilter, oder nem Schwellwertschalter ( also z.B. Arbeitspunkt ab 0,5V)
oder geht das viel einfacher?

Re: [SUCHE] TEC Treiber

Verfasst: Fr 30 Jul, 2010 3:50 pm
von tracky
Der Regelbereich des NTC's ist relativ gering, so daß Du kaum Auswirkung auf Deine vorgestellte Regelung hast. Benutze einen Komparator, beschalte entsprechend die Eingänge mit Widerständen im Verhältnis sagen wir mal 2:1, wobei
du in einem der Glieder einen NTC intergrieren musst. Jetzt hast du schon mal die erste Hürde hinter Dir. Jetzt das Signal entsprechend aufbereiten und über eine Stromregelstufe schicken. Also 2 Regler, einer für die Temperatur und der andere für den Strom.

Re: [SUCHE] TEC Treiber

Verfasst: Fr 30 Jul, 2010 5:06 pm
von laserwolfi
OK danke ich glaub ich hab das soweit einigermasen verstanden.
Und es macht auch viel mehr spaß einfach ein bisschen herum zu probieren und am Ende falls es klappt hatt man es
auch verstanden und wieder etwas dazugelernt. Das ist auf jeden Fall besser als diese Schaltplansammler die nichtmal den
Unterschied zwischen Gleich und Wechselspannung kennen.
Was isch aber immernoch nicht verstanden habe ist die sache mit der Standbystrahl unterdrückung, vielleicht kann mir noch jemand ein bisschen auf die Sprünge helfen.

Re: [SUCHE] TEC Treiber

Verfasst: Fr 30 Jul, 2010 5:32 pm
von tracky
Okay, ist der Threshold auf 0V, glimmt die LD auch nicht, ist er im Bereich von 200mA, dann glimmt die Diode vor sich hin. Lässt Du den Threshold auf 0V kommst Du im RGB Weissabgleich nicht hin, da die Diode zu spät Licht bringt. Also muss man die Diode kurz bis unter ihre Emissionsgrenze einstellen, was der Modulationsspannung von 0V am Eingang entspricht. Jetzt hast Du also dieses störende Glimmen.
Also es fließt ein definierter Ruhestrom über die Diode. Jetzt mußt Du also den Transistor in einen "gezwungenen" Zustand bringen, dass, obwohl Threshold eingestellt, kein Strom mehr über den Transistor fließt. Also ein regelbarer Spannungsteiler an der Basis des Endstufentransistors. Jetzt habe ich im Prnzip schon alles verraten!

Re: [SUCHE] TEC Treiber

Verfasst: Fr 30 Jul, 2010 5:41 pm
von laserwolfi
Du meinst also einen Poti als regelbaren Spannungsteiler an die Basis des Leistungs-Transistors also beim Die4Drive nachbau z.B. der IRL540
und zwischen der Masse der Laserdiode. Hab ich das soweit richtig verstanden? Falls ja hol ich mir erstmal ein Bier ;-)
Danke

Re: [SUCHE] TEC Treiber

Verfasst: Fr 30 Jul, 2010 6:17 pm
von tracky
Nein! Du hast es nicht verstanden! Also Dein Treiber hat einen MOSFET als Endstufe. Die verzeihen keine Fehler. Dem Regeltransistor, in Deinem Fall ein MOSFET, das Signal wegnehmen am Gate. Und da Du das ja in Abhängigkeit zu Deiner Modulationsspannung machen willst, benötigst Du ein Stellglied welches wiederum einen Transistor steuert. Dieser ist dann Dein "regelbarer Spannungsteiler"! Ist jetzt der Groschen gefallen? Sorry, aber mehr verrate ich nun wiklich nicht mehr!

Re: [SUCHE] TEC Treiber

Verfasst: Fr 30 Jul, 2010 7:51 pm
von laserwolfi
Ah ok dann brauche ich zusätzlich noch nen 0815 Transistor den ich als Schalter arbeiten lasse, sprich wenn die gewünschte Spannung z.B. 0,5V Modulationsspannung an ihm anliegt (einstellbar mit regelbarem Spannungsteiler)
schaltet er durch und der IRL540 bekommt dann wiederum seinen eingestellten "normalen Strom". Wenn der Laser nun im Standby ist bekommt er 0,0mA und glimmt somit nicht mehr? Ist das jetzt so richtig von mir verstanden? Also sprich diese Zusatzschlatung müsst zwischen Gate und dem 100 ohm Widerstand bei der Die4Drive nachbau Schaltung. Man das nervt wenn man den ganzen Tag herumtüfftelt es aber nicht ganz packt.....

Re: [SUCHE] TEC Treiber

Verfasst: Fr 30 Jul, 2010 8:18 pm
von tracky
Nein! Transistor hin und her. Ich bete Dir jetzt nicht alles vor. Du solltest Dir vor Augen halten, welchen Zustand der Transistor im Modulationsbetrieb haben sollte und welchen, wenn kein Signal am Modulationseingang anliegt. Ein wenig Elektronikgrundkenntnisse setze ich voraus!

Re: [SUCHE] TEC Treiber

Verfasst: Fr 30 Jul, 2010 8:25 pm
von laserwolfi
ja wenn Modulationsspannung anliegt sollte das GATE (Tor) Strom durchlassen, ja nachdem wieviel Spannung eben am Gate anliegt (steuert ja den Stromdurchfluss in diesem Fall oder)
Wenn keine Spannung am Gate anliegt sollte kein Strom durchgehen und die Diode ausbleiben bzw. eben nur der haltestrom 180mA (dann glimmt aber die Diode). Jetzt hab ich allerdings verstanden, dass bei den 445nm Dioden eben der Fall ist weil, sich der Transistor bei ihr anders verhaltet. Deshalb soll man dem Transistor bei Standby (180-200mA) den Strom mit einem anderen Transistor komplett "absaugen"
und dieser andere Transistor soll erst wieder den Strom durchschalten wenn z.B. 0,5V Modulationsspannung anliegen, bei 0V Modulationsspannung 0mA und dann bei 0,5V ca. 200mA Diodenstrom.

Re: [SUCHE] TEC Treiber

Verfasst: Fr 30 Jul, 2010 9:01 pm
von tracky
Wir reden an einander vorbei! Also wenn keine Modulation anliegt, muß dem MOSFET per Transistor das Gate gegen GND gezogen werden. Also ein ganz normaler Transistor als Schalter! Dieser wiederum muß aber negiert angesteuert werden, den wenn man den Transistor an der Basis mit zwei Widerständen von + nach GND betreibt, bleibt dieser natürlich immer offen. Also muß man diesem Transistor mit einer zweiten Stufe das Basissignal ebenfalls wegnehmen. Und diese zweite Stufe wird normal mit dem Modulationssignal gesteuert. Jetzt verstanden?

Re: [SUCHE] TEC Treiber

Verfasst: Fr 30 Jul, 2010 11:05 pm
von lange5766
Hallo Forengemeinde,

Bin zwar ein Lasernewbie, aber als alteingessener Hobbyelektroniker würde ich sagen, das es nicht gut ist den Endstufentransistor das Signal direkt zu klauen.

Überlegung dabei ist:
Der RegelOP geht an seine Aussteuerungsgrenze, weil ein Sollwertsignal (Ruhestrom) anliegt und kein Diodenstrom vorhanden ist !

Komme leider zur Zeit nicht zum Entwickeln und Basteln, aber mein Lösungsvorschlag wäre die Ruhestromvorgabe vor dem RegelOP mit einen Fet auf 0V (Masse) zu ziehen und erst bei einem vorhandenen Modulationssignal von 0,2 bis 0,5V freizugeben.

MfG : Marco (lange5766)

Re: [SUCHE] TEC Treiber

Verfasst: Sa 31 Jul, 2010 8:58 am
von andythemechanic
lange5766 hat geschrieben: Bin zwar ein Lasernewbie, aber als alteingessener Hobbyelektroniker würde ich sagen, das es nicht gut ist den Endstufentransistor das Signal direkt zu klauen.

Überlegung dabei ist:
Der RegelOP geht an seine Aussteuerungsgrenze, weil ein Sollwertsignal (Ruhestrom) anliegt und kein Diodenstrom vorhanden ist !
(lange5766)
Hi,

das gleiche hab ich auch schon mal zu Bedenken gegeben (im blauen Dioden Thread). Wenn das am Forumstreiber gemacht wird, seh ich schon die weinenden Freaks vor Ihren kaputten Dioden sitzen. Trackys Aussage war damals, dass er einen anderen Treiber hat bei dem das funktioniert. Ohne Schaltplan ist das leider schwer einzuschätzen.

Grüße
Andreas

Re: [SUCHE] TEC Treiber

Verfasst: Sa 31 Jul, 2010 1:00 pm
von tracky
Soo, na dann nochmals der Verweis auf den alten TTL Treiber aus dem Forum (Eiergeier??)! Da wurde mit dieser Art der Abschaltstrom realisiert! Hat das zu kaputten Laserdioden geführt? Mir nicht bekannt! Theorie und Praxis gehen oft verschiedene Wege auf dieser Welt. Vielleicht solltet Ihr (die Zweifler) vielleicht mal mit praxisbezogenen Einwendungen aufwarten! Das macht mehr Sinn! Also wenn es in der Praxis nicht funktionieren würde, hätte ich es wohl nicht veröffentlicht!
Und übrigens bin ich über dieses alte Feature auf die Idee der Abschaltung gekommen. Natürlich könnte man auch direkt am OPV Eingang regeln. Hat den gleichen Effekt am Ende.
Ich habe übrigens keine Peaks an der Diode feststellen können! :roll: :shock: :freak:

Re: [SUCHE] TEC Treiber

Verfasst: Sa 31 Jul, 2010 1:50 pm
von andythemechanic
Ja das hast du ja damals schon gesagt. Ich hab aber den TTL Treiber nicht gefunden und hab deshalb ja gesagt das ich das nicht beurteilen kann ob es da funktioniert. Am Die4drive Forumsnachbau ist es sicher keine gute Idee, der Meinung bin ich nach wie vor.

Andreas

Re: [SUCHE] TEC Treiber

Verfasst: Fr 20 Aug, 2010 12:22 am
von tracky
so am Rande, das PCB funktioniert. Bilder und Ergebnisse folgen. . . .

Re: [SUCHE] TEC Treiber

Verfasst: Do 26 Aug, 2010 9:26 pm
von neodym
Huhu
ich muss auch mal was zu dem:

"NÄÄÄÄ das von mir ist aber besser geschwafel" sagen :D

Ich mein mal Sven und die anderen bauen schon seit viele Jahren mit Laser.
Sie haben die Röhren/Durchlauferhitzer Zeiten mitgemacht, die mW Anfänge der Dpss und nun die Diodenzeiten und wir hoffentlich alle das Ende des DMX gewackels. :mrgreen:

Ich denke er weiß schon was er da macht, andere sicherlich auch. Warum muss man immer nach dem Mainstream und Einheitsbrei gehn???
Würden wir immer nur das machen, was der Nachbar macht, würden wir heute noch große Glühbirnen mit Gleichstrom befeuern, immer noch rostende Messer aus Eisen und große Gaslaser haben.
Es kam aber anders irgendein Ingenieur kam auf die Idee mit brutaler IR Leistung auf nen
ND:YAG zu braten und nen KTP vor zu halten... und schwups wir haben nen DPSS :mrgreen:

Wieso also immer alles gleich machen und nicht mal selber ausprobieren... vllt kommt ja jemand auf ne gute Idee?? Sonst wären wir wohl nicht auf die Zugbiegehalter gekommen.

Leute, Inovationen der Technik kommen durch Forschung, überlegen, nachdenken, nacharbeiten, verwerfen, verfeiner und ausprobieren, nicht durch Abkupfern.
Wenn jemand der Meinung ist, da nen Relais reinzubasteln, bitte lasst ihn doch!!! Ich hab leider nicht so viel Ahnung von dieser Elektronik dafür von Feinmechanik um so mehr was ja auch net schlecht ist...wo ihr bestimmt auch noch mit Neurungen rechnen könnt :mrgreen:
Grüße Heiko

Re: [SUCHE] TEC Treiber

Verfasst: Sa 28 Aug, 2010 7:35 pm
von tracky

Re: [SUCHE] TEC Treiber

Verfasst: Sa 28 Aug, 2010 7:58 pm
von nr_lightning
Schöne vorstellung Tracky .... Hast du Oszi Bilder vom Modulationsvorgang ? bzw. von der Standbystrahl Unterdrückung ?

Mfg: Nico

Re: [SUCHE] TEC Treiber

Verfasst: Sa 28 Aug, 2010 8:20 pm
von tracky
Tja leider ein uraltes Röhrenoszi. Mal schaun, ob ich die Röhre ablichten kann. Aber nicht mehr heute. . .

Re: [SUCHE] TEC Treiber

Verfasst: Sa 28 Aug, 2010 8:32 pm
von nr_lightning
Ist doch kein Problem, ich habe auch nur ein Altes 20Mhz Hameg HM203 .... Mus ja nicht gleich das Digitaloszi sein ...

Mfg: Nico

Re: [SUCHE] TEC Treiber

Verfasst: Sa 28 Aug, 2010 9:23 pm
von tracky
Tja das ist halt mit Testaufbauten nicht immer soo einfach. Allerdings bin ich mir noch nicht schlüssig, wie ich das bewerkstelligen soll, da ich nicht mal ein 2 Strahl Oszi habe, um Modulationsspannung im Vergleich zum Abschalten des Glimmeffekts darzustellen. Mein Scope ist sicherlich was fürs Museum, da noch gute alte Russentechnik. Mir jedenfalls reicht es. Hätte da schon eine Idee, wie ich beide Messungen übereinander bekomme. :lol:

Re: [SUCHE] TEC Treiber

Verfasst: Sa 28 Aug, 2010 9:27 pm
von nr_lightning
Ich auch ... Hast du Photoshop ? :lol: :lol: :lol:

Re: [SUCHE] TEC Treiber

Verfasst: Sa 28 Aug, 2010 10:16 pm
von tracky
Das war mein Gedanke, ein Tracing Bild mit 50% Tiefe und dann übereinander legen, sollte gehen

Re: [SUCHE] TEC Treiber

Verfasst: So 29 Aug, 2010 11:38 am
von tracky
http://www.youtube.com/watch?v=NDTsf4pcqyw

So gestern Abend mal noch ein Video gedreht

Re: [SUCHE] TEC Treiber

Verfasst: So 29 Aug, 2010 3:32 pm
von göbstar
Hi,

netten Treiber hast du dir da zusammengebastelt. ;)
Wenn ich da so zu meiner Laserkiste blicke...da sieht man den Strahl doch extrem.
Kann man die 0,4V "Schaltspannung" auch noch Verringern, z.B. auf 0,2V ?



Gruß
Robin

Re: [SUCHE] TEC Treiber

Verfasst: So 29 Aug, 2010 4:10 pm
von tracky
Hmm, zeig mir den DPSS der bei dieser Spannung leuchtet. . . .

Re: [SUCHE] TEC Treiber

Verfasst: So 29 Aug, 2010 6:54 pm
von adminoli
Hi,

0,2V sind schon fast zu wenig, da kann es bei langen Leitungen und/oder Störungen schon zum "Diodenleuchten" kommen.
Bis 0,5V wird es wohl keine sichtbaren Nachteile geben.

Gruß
Oliver

Re: [SUCHE] TEC Treiber

Verfasst: So 12 Sep, 2010 5:20 pm
von tracky
Habe mir etwas Zeit gelassen die Schaltung ausgiebig zu testen. Mittlerweile habe ich den Treiber auch entsprechend in der Modulation etwas angepasst, sodaß jetzt ab 0,2V Modulation die Diode glimmt. Alles unter 0,2V wird abgeschaltet.
Nochmals den Einwand von einigen Freaks angesprochen, warum ich dem Endstufentransistor das Basissignal wegnehme und dadurch die Stromregelung aus dem "Takt" bringe. . . .
Also, ich greife mit einem zusätzlichen Transistor das Basissignal ab und leite es gegen GND. Wir reden hier von einem Bereich der Modulation, wo wir unter 0,2V am Eingang liegen! Das fließt ein sowas von geringer Strom im Normalfall, dass damit niemals eine Laserdiode gekillt werden kann! Ihr sprecht hier auch nur in der Theorie, aber die Praxis zeigt mir, das es so wunderbar funktioniert, was mir auch schon ein paar Leute bestätigt haben. Da ja die Art und Weise, wie ich das lästige Glimme unterbinde lt. Aussage einiger Freaks gegen alle Regeln spricht, brauche ich da ja auch nicht mehr ins Detail gehen.
Übrigens, das Prinzip die Laserdiode per zusätzlichen Transistor "kurz zu schließen" ist nach meiner Meinung eine unsaubere Art, da das Modulationsverhalten im unteren Bereich sehr darunter leidet. GETESTET und verworfen. Warum? Ganz einfach, die Komperatorstufe regelt einfach nicht sauber genug, die Diode bei kleinsten Eingangssignal sauber zu fahren! Da kommt dann dieser "Blupp Effekt", eine Art Stromstoss, da ja im kurz geschlossenen Zustand der Strom erst mal über den Transistor abfließt und dann plötzlich die Diode "freigiebt"
Bevor Fragen aufkommen, habe genau die Bauelemente verwendet, wie beschrieben wurde! Mal war der Strahl abgeschaltet, mal war er es wieder nicht. Bei ganz kleinen Signalen ein sehr unschöner Effekt, wenn blau jetzt "flimmert". Das beschreibt den Zustand ganz gut! Auch habe ich bemerkt, dass kleinste Spannungsunterschiede in der Versorgung (schon 0,3V beeinflussen) ein ständiges Nachregeln benötigen.
Okay, in den Videos habe ich gezeigt, dass es geht und ich denke um dies zu untermauern, dass auch andere Freaks, die den Treiber benutzen, diese Behauptung bestätigen werden, oder können!
Zum Thema Oszibilder: Puenktchen hat mir angeboten an seinem 2Strahl Hameg die Schaltung zu testen und dann werde ich auch mal ein paar Meßbilder zeigen.

Re: [SUCHE] TEC Treiber

Verfasst: So 12 Sep, 2010 5:39 pm
von andythemechanic
tracky hat geschrieben: Da ja die Art und Weise, wie ich das lästige Glimme unterbinde lt. Aussage einiger Freaks gegen alle Regeln spricht, brauche ich da ja auch nicht mehr ins Detail gehen.
Die Aussage einiger Freaks (zu denen ich mich jetzt mal zähle :lol: ) war, wenn ich mich nicht irre, dass es nicht nachvollziebar ist ob das funktioniert da weitere Details des Treibers nicht bekannt sind. Solange das so bleibt hast du recht und du brauchst nicht weiter ins Detail zu gehen. Weitere Aussage war das es am Forumstreiber definitiv keine gute Idee ist.
Du kannst die ganze Geschichte ja gern mal am Forumstreiber testen und berichten, falls du zuviel Zeit übrig hast.
Auch die andere Sache ("Der Blubb Effekt") ist nicht wirklich nachvollziehbar da ja eben der Rest der Schaltung unbekannt ist. Ich kann nur sagen, dass das kurzschliessen der Diode mit der hier im Forum gezeigten Schaltung bei mir an meinem auch hier im Forum detailliert gezeigten Diodentreiber funktioniert. Das man die Vergleichsspannung besser von einer stabilen Referenz ableiten sollte steht außer Frage.

Grüße
Andreas

Re: [SUCHE] TEC Treiber

Verfasst: So 12 Sep, 2010 6:53 pm
von mR.Os
tracky hat geschrieben:Nochmals den Einwand von einigen Freaks angesprochen, warum ich dem Endstufentransistor das Basissignal wegnehme und dadurch die Stromregelung aus dem "Takt" bringe. . . .
Was mich noch einmal interessieren täte, ist ob du wirklich dem Endstufentransistor das Basissignal klaust oder ob da noch ein Regel OPV davor ist. Das Problem was ich da sehe (und ich hatte es mal simuliert [und glaube dem auch :) ]) ist das da die Stromreglung dem weggenommen Signal probiert entgegen zu wirken und so probiert den Strom hochzudrehen - geht natürlich nicht, da das Signal ja gegen GND geleitet wird. Wenn jetzt aber der Komparator das Basissignal wieder frei gibt, kommt die geballte Ladung, sprich der Regel OPV schickt den hohen Strom durch die Diode, weil ja vorher nichts ging. Er regelt dann erst wieder langsam runter.
Es mag mich wer korrigieren wenn ich falsch liege, aber meiner Meinung nach ist das so 8)

Gruß
Andreas

Re: [SUCHE] TEC Treiber

Verfasst: So 12 Sep, 2010 7:02 pm
von andythemechanic
mR.Os hat geschrieben:
tracky hat geschrieben:Nochmals den Einwand von einigen Freaks angesprochen, warum ich dem Endstufentransistor das Basissignal wegnehme und dadurch die Stromregelung aus dem "Takt" bringe. . . .
Was mich noch einmal interessieren täte, ist ob du wirklich dem Endstufentransistor das Basissignal klaust oder ob da noch ein Regel OPV davor ist. Das Problem was ich da sehe (und ich hatte es mal simuliert [und glaube dem auch :) ]) ist das da die Stromreglung dem weggenommen Signal probiert entgegen zu wirken und so probiert den Strom hochzudrehen - geht natürlich nicht, da das Signal ja gegen GND geleitet wird. Wenn jetzt aber der Komparator das Basissignal wieder frei gibt, kommt die geballte Ladung, sprich der Regel OPV schickt den hohen Strom durch die Diode, weil ja vorher nichts ging. Er regelt dann erst wieder langsam runter.
Es mag mich wer korrigieren wenn ich falsch liege, aber meiner Meinung nach ist das so 8)

Gruß
Andreas
Das war ja genau auch mein Argument, weshalb ich denke das es am Forumstreiber eben nicht geht.

Grüße
Andreas

Re: [SUCHE] TEC Treiber

Verfasst: So 12 Sep, 2010 7:12 pm
von tracky
So, habe mal ein wenig mit Paint gekritzelt, um mal etwas zu veranschaulichen. . . Jetzt kann gefachsimpelt werden. . geht, oder geht nicht!?!?
Nochmals, die Ausgangsstufe regelt bei entsprechenden Eingangssignal den Stromfluß über die Diode. Wieviel Strom mag wohl fließen, wenn wir hier von 0,3V Eingangsspannung reden? Oder anders rum, warum sollte hier die letzte Stufe den Strom voll aufregeln??
Oder anders rum, sind in meinen Videos Dioden beim Sterben zu sehen?

Re: [SUCHE] TEC Treiber

Verfasst: So 12 Sep, 2010 7:41 pm
von mR.Os
So in etwa hatte ich mir die Schaltung auch vorgestellt, aber gut, dass du sie mal schematisch gezeichnet hast damit man wirklich mal drüber reden kann.
Allerdings muss ich sagen, dass sich meine Meinung irgendwie verfestigt, dass es Probleme geben könnte. Ich kann im konkreten Fall nicht beurteilen ob es welche gibt, aber das wird man nach dem Oszillographieren sehen.
Das Problem besteht ja auch nicht im Ausschaltmoment, sondern im wieder Einschaltmoment, wenn der Komparator die Endstufe wieder frei gibt. Der Regel OPV versucht die Eingsangsspannungen gleich zu halten und wenn die Feedbackspannung 0V beträgt, dann regelt er (außer bei exakt 0V Modulationsspannug - was nicht vorkommt wegen dem Ruhestrom) halt so weit auf, bis er an seine Aussteuerungsgrenzen kommt. Und wenn denn der kleine Transistor den großen wieder frei gibt, knallt halt die volle Aussteuerung auf die Endstufe. Zumindest habe ich das so gelernt. Und da kommt es meiner Meinung nach zu Problemen (gibts du mir Recht Andreas oder mache ich hier einen großen Denkfehler).
Es kann natürlich sein, soweit stecke ich in der Materie noch nicht drin um das glaubhaft beurteilen zu können, dass dein Regel OPV sehr sehr schnell ist und parasitäre Kapazitäten oder ein langsamer Ausgangstransistor (was sehr unwahrscheinlich wäre) das ganze sehr abmildern so das es nicht zum Diodentod kommt. Oder die Diode ist sehr Tolerant. Oder ich mache einen Denkfehler. Aber in deinem Video sah das alles schon sehr vielversprechend aus :)

Ich bin jetzt auf andere Meinungen dazu gespannt.

Gruß
Andreas

PS:
Meine Idee das ganze Problem zu umgehen: den Transistor der das Basissignal absaugt vor den Regel-OPV setzten. Müsste doch eigentlich auch gehen, oder?

Re: [SUCHE] TEC Treiber

Verfasst: So 12 Sep, 2010 7:49 pm
von karsten
Ich bin zwar kein Spezialist für analoge Schaltungen (konnte ich in der Ausbildung nie leiden), aber so wie ich das sehe, trennst du mit dem unteren Transistor den Regelkreis auf. Wenn der Transistor sperrt fällt die Spannung am Rückkoppelpfad auf 0, was zur folge hat, das bei einer positiven Vorgabespannung nach Ua = V * Ud die Ausgangsspannung am OP in die Sättigung geht. Gibst du nun die Basis wieder frei, schaltet der Transistor erstmal durch und verursacht einen Strompeak bis die Rückkopplung die Spannung an der Basis verringert. Besser wäre es meiner Meinung nach die Vorgabespannung am OP (also den Sollwert) auf 0 zu ziehen, statt den Regelkreis zu unterbrechen.

Oder hab ich da was falsch verstanden (mein Gebiet ist eher digitale Informationstechnik)?

EDIT: Andreas war schneller. Aber die Meinungen decken sich interessanterweise.