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Selbstbau-Laserleistungsmesser
Verfasst: Di 25 Sep, 2007 6:26 pm
von jp
An alle Interessierten:
Ich werde beim Laserfeaktreffen am 29.07.07 in Regensburg meinen selbstgebauten thermischen Laserleistungsmesser im Rahmen der Vorträge im H36 so gegen 16 Uhr vorstellen. Er verwendet ein Peltierelement als Sensor und hat Messbereiche von 10mW Vollausschlag bis 3 Watt. Der Sensor wird über die elektrische Heizleistung selbst kalibriert, es ist also kein Vergleichsinstrument nötig. Vergleichsmessungen mit anderen Geräten würden mich dennoch interessieren.
Viele Grüße
Jürgen Putzger
Verfasst: Di 25 Sep, 2007 7:13 pm
von josch64
Hallo,
klingt ja sehr interessant.
Ich kann gerne meinen Lasercheck mitbringen.
Joachim
Verfasst: Di 25 Sep, 2007 8:32 pm
von Dr. Burne
Hi,
Guido und ich werden mit Coherent Fieldmaster und LM3 bzw. LM10 Messkopf vor Ort sein.
Lasercheck habe ich auch mit.
Gruß Stefan
Verfasst: Mi 26 Sep, 2007 6:38 am
von Hatschi
Halli Hallo
IR-Filter nicht vergessen mitnehmen.
Hatschi
Verfasst: Mi 26 Sep, 2007 4:46 pm
von jp
Prima,
vielleicht können wir ein Laserleistungs-Vergleichsmessen veranstalten und die Ergebnisse in einem Diagramm zusammenfassen. Ich schätze dass die Geräte so zehn Prozent voneinander abweichen (oder schlimmer?).
IR-Filter haben wir da von Seiten der Universität und auch ein Diodenarray-Spektrometer, mit dem man schön die Pumpdioden-Emission sieht, die mehr oder weniger bei allen Lasern rauskommt.
Viele Grüße
JP
Dr. Burne hat geschrieben:Hi,
Guido und ich werden mit Coherent Fieldmaster und LM3 bzw. LM10 Messkopf vor Ort sein.
Lasercheck habe ich auch mit.
Gruß Stefan
Ergebnisse Vergleichsmessungen
Verfasst: Mo 01 Okt, 2007 1:22 pm
von jp
Hier sind die Ergebnisse des "Wettmessens" vom Laserfreaktreffen Regensburg 2007. Ich danke allen, die mit Ihren Geräten mitgemacht haben und die sich meinen Vortrag angehört haben. Ich habe die Folien zu meinem Vortrag als PDF-Datei auf meine Homepage gestellt:
http://www.put-on.de/lpm
Die Ergebnisse des Vergleichsmessens habe ich in einer Grafik zusammengefasst und es sieht gar nicht so schlimm aus. Die diversen Geräte differieren gar nicht so sehr. Die Streuung beim grünen Pointer kommt sicher zum Teil daher, dass er zeitlich nicht stabil war, obwohl wir eine gewisse Aufwärmphase abgewartet haben.
Zum Teil waren es "edle" professionelle Geräte die einige besitzen. Neu sind die fast unerschwinglich fürs Hobby. Einziger weiterer Teilnehmer in der Selbstbauklasse war das D4Thing:
http://www.die4laser.com/D4Thing/D4Thing.html
Frank hat die zwei Baugruppen (Anzeige und thermischer Messkopf) fertig vom Konstrukteur erstanden und selber in ein Gehäuse eingebaut. Auffällig ist allerdings die Abweichung bei 401 nm. Da zeigt es deutlich zu hohe Werte an. Ich habe die Vermutung, daß es an dem leicht glänzenden schwarzen Sprühlack liegt, mit dem der ganze Messkopf einschließlich Peltier-Element beschichtet ist. Die Reflektion im Sichtbaren ist im Kalibrierfaktor berücksichtigt, aber im extremen Blau bis Ultraviolett absorbiert das Kunstharz im Lack mit, so dass mehr Leistung aufgenommen wird, und der Kalibrierfaktor da nicht mehr stimmt.
J.P.
Verfasst: Mo 01 Okt, 2007 2:11 pm
von jojo
Man sehe, der Lasercheck so schlecht nicht ist, wie sein Ruf
Frank, haste Deinen a bisserl zu Deinen Gunsten frisiert (max. Power)?
Joachim
Verfasst: Mo 01 Okt, 2007 3:09 pm
von starburst
gibts für die Leute (so wie mich) die nicht am Treffen waren auch etwas mehr Wissen? Schaltpläne, Detailfotos vom Aufbau.. alles was man so braucht um sich das selbst nachzubaun.
Wäre super.
Danke
Verfasst: Mo 01 Okt, 2007 3:33 pm
von Dr. Burne
Hi,
kleine Anmerkung:
Das war ein Coherent FieldMate II mit PM10 Sensor, geeignet für CW und Pulslaser.
Bei der 658nm Diode kann es sein, dass die Werte von den Si: Sensoren, beim FieldMate II und Lasercheck wegen nicht exakt eingestellter Wellenlänge(Produktionsstreuung), etwas geringer ausgefallen sind als die tatsächlichen Werte.
Vorteil der Sensoren ist ihre enorme Empfindlichkeit bis zu wenigen uW, aber auch dass man die Wellenlänge exakt kennen muss, für ein unverfälschtes Ergebnis.
Gruß Stefan
Anmerkung
Verfasst: Mo 01 Okt, 2007 4:18 pm
von jp
Richtig, es war ein Field Mate II, nicht Field Master. Ich habe das korrigiert.
Schaltpläne zu meinem Gerät gibt´s auch in ca. einer Woche.
Ich bin zufrieden mit den Werten von meinem Gerät. Es ist nach keinem anderen Gerät kalibriert worden, nur mit dem eingebauten Heizer und mit der Korrektur für 4% Reflektion der Rußschicht. Es stimmt damit sehr gut mit dem noch ziemlich neuen Fieldmaster überein und auch mit dem Durchschnitt der anderen. Beim D4Thing, das ich im Prinzip gut finde, ist meiner Meinung nach das Fehlen des Heizers zur Kalibrierierung ein gravierender Nachteil. Ansonsten ist sein kleines Peltier-Element prima, es reagiert nicht so träge wie mein Gerät mit dem 15x15 mm Peltier. Die Trägheit der Anzeige ist das, was mich jetzt bei meinem Gerät am meisten ärgert. Das Peltier müsste etwas kleiner und vor allem dünner sein.
Viele Grüße
Jürgen
Dr. Burne hat geschrieben:Hi,
kleine Anmerkung:
Das war ein Coherent FieldMate II mit PM10 Sensor, geeignet für CW und Pulslaser.
Gruß Stefan
Verfasst: Mo 01 Okt, 2007 5:16 pm
von juk
Ist eigentlich gar keine Umgebungs-Temperatur-Kompensation bei dem Meßprinzip nötig?
Anders muß ich bei unterschiedlichen Umgebungstemperaturen jedesmal neu kalibrieren?
Ansonsten finde ich es wirklich erstaunlich, das es ausreicht zur kalibrierung mit den Widerständen zu heizen. Immerhin ist die Leistungsverteilung eine ganz andere. Die Widerstände koppeln ihre Leistung flächig ein und der Laser Punktförmig...
Wie lange dauert es eigentlich, bis Thermisches Gleichgewicht erreicht ist? Also der Angezeigte Meßwert gültig ist?
Verfasst: Mo 01 Okt, 2007 6:03 pm
von roadrunner98
Hai,
@Jürgen
Würden dir 4x4 mm Peltiers als sinvoller erscheinen?
LINK
Gruß Patrick
Verfasst: Mo 01 Okt, 2007 10:12 pm
von bernd
Schade,
jetzt haben wir noch extra unser Meßgerät mitgeschleppt und nicht mitbekommen, daß das nicht nur ein Vortrag sondern auch Vergleichsmessen ist
Bernd
Verfasst: Di 02 Okt, 2007 12:11 pm
von jp
Nein, die Umgebungstemperatur muss nicht kompensiert werden solange sie im erträglichen Raumtemperaturbereich liegt, weil für die abgegebene Spannung nur die Temperaturdifferenz zwischen warmer und kalter Seite des Peltierelements massgeblich ist. Wichtig ist nur, dass der ganze Messkopf auf Raumtemperatur adaptiert ist. Das heisst, wenn man das Gerät von einem kalten Keller in einen warmen Raum bringt, muss man warten bis es sich an die Raumtemperatur angepasst hat (Zeiger wieder auf Null steht).
Die Verteilung der Leistung auf der Fläche hat keinen nennenswerten Einflus auf das Messergebnis. Die einzelnen Peltier-Kontakte sind in Serie geschaltet und es ergibt sich in der Summe die gleiche Spannung, egal ob wenige Elemente stärker erwärmt werden oder alle Elemente schwächer. Deswegen stört es auch nicht, dass der Kalibrierwiderstand am Rand liegt.
Die Ansprechzeit ist mit rund 45s bis zu ca. 98% des Endwerts ziemlich lang. Ein kleiners Peltierelement mit weniger Wärmekapazität wäre flotter. Ein 4x4 mm Element wäre sicher verwendbar wenn der Strahl dann nicht schon zu dick ist dafür. Die Unterbringung des Kalibrierwiderstands würde da auch ein Problem. 8x8mm wäre eine günstigere Größe.
Jürgen
juk hat geschrieben:Ist eigentlich gar keine Umgebungs-Temperatur-Kompensation bei dem Meßprinzip nötig?
Ansonsten finde ich es wirklich erstaunlich, das es ausreicht zur kalibrierung mit den Widerständen zu heizen. Immerhin ist die Leistungsverteilung eine ganz andere. Die Widerstände koppeln ihre Leistung flächig ein und der Laser Punktförmig...
Wie lange dauert es eigentlich, bis Thermisches Gleichgewicht erreicht ist? Also der Angezeigte Meßwert gültig ist?
Verfasst: Di 02 Okt, 2007 12:44 pm
von jp
Die Größe 8x8mm würden mir am Besten gefallen, 4x4 ist schon arg klein. Die angegebene Firma hatte ich auch schon gefunden, aber die Preise und Mindestmengen sind hoch.
Ich habe das hier verwendet :
Best.Nr. 193550-G0 TEC1-1703 15x15mm, rund 10 Euro bei Conrad
Leider etwas zu voluminös.
Viele Grüße
Jürgen
Roadrunner98 hat geschrieben:Hai,
@Jürgen
Würden dir 4x4 mm Peltiers als sinvoller erscheinen?
LINK
Gruß Patrick
Laserleistungsmesser
Verfasst: Mi 03 Okt, 2007 12:56 am
von fl-consult
JoJo hat geschrieben:Man sehe, der Lasercheck so schlecht nicht ist, wie sein Ruf
Frank, haste Deinen a bisserl zu Deinen Gunsten frisiert (max. Power)?
Joachim
@JoJo
Ich hab an dem Leistungsmessgerät von Die4Laser nichts gedreht.
Das Teil ist so justiert, wie ich es vom Hersteller erhalten habe.
.... Na ja, die Engländer fahren ja auch auf der falschen Straßenseite ...

Für 160 Euro find ich es jedoch sehr brauchbar.
Verfasst: Do 04 Okt, 2007 2:56 pm
von lasafreak
ALLES zurück fehler gefunden
eine rote diode ist tot :S
RIP
mal wieder ne neue bestellen

Verfasst: Do 04 Okt, 2007 3:08 pm
von starburst
Hi,
Jürgen hat mir leider nicht geantwortet. Ich würde mir das Teil gerne nachbaun. Ich war aber leider nicht am Treffen. 6x8mm Peltierelement hab ich schon organisiert. Ich bräuchte nur einen kompletten Schaltplan. Hat jemand sowas mitgezeichnet? Oder vielleicht schon bekommen? Da ich auf den neuen Projektor warte, muss ich irgendwo meine Bastelwut auslassen
Danke und LG
Karl
Verfasst: Do 04 Okt, 2007 3:44 pm
von lasafreak
hmm ich bin das ganze selbst am aufbauen mit nen µC und nem digitalen display
bin mal gespant, doofe ist nur das ich jetzt keinen laser habe um zu testen ob die richten werte angegeben werden da mein 231 rot jetzt nur noch aus 1er anstat 2 dioden besteht

und vieleicht gerade die hälfte macht
Verfasst: Do 04 Okt, 2007 4:03 pm
von kollimann
Ich würde mir das Teil gerne nachbaun
Jo so gehts mir auch, ich hätt auch gern so einen Schaltplan
DANKE
Verfasst: Do 04 Okt, 2007 5:37 pm
von tschosef
hai hai
habt etwas Geduld... der schaltplan wird schon noch kommen. Jürgen hat halt auch noch andere Jobs zu machen
viele Grüße
Erich
Verfasst: Fr 05 Okt, 2007 6:00 pm
von lasafreak
so meins löpt nun auch
mit 4 funktionen, debug mode, mess mode, recalibrate, und secret menu (über ne bestimte tastencombo)
das mit dem peltier geht echt viel besser als mit nem ptc oder ntc (so hatte ich es erst gebaut)
jetzt muss ich mir nur noch überlegen ob ich den code freigebe oder ob ich 5 euro pro controller nehme
mfg hendrik
Verfasst: Fr 05 Okt, 2007 7:38 pm
von die-zunge
Hi
Wenns Teil gut is sind 5€ OK
grüßle
Uwe
Verfasst: Fr 05 Okt, 2007 7:57 pm
von lasafreak
ich bekomme nächste tage leiweise n messgerät dan werde ich mal rumtesten und das teil richtig kalibrieren
bilder kommen wenn ich die camaccus geladen habe

morgen oderso
ich finds selbst gelungen und es hat schon was gebracht

habe beim grünen mal am tec gespielt
direkt 30 mW mehr
Verfasst: Sa 06 Okt, 2007 9:30 pm
von lasafreak
picturetime
ach ja das sind langzeitaufnahmen (display war ansonsten nicht zu lesen)
deswegen kommt der 130 mW dpss etwas hell rüber
in echt reflectiert die russschicht kaum
jetzt nur noch n hübsches kleines geheuse (hosentaschenformat)
mfg hendrik
Verfasst: Sa 06 Okt, 2007 9:31 pm
von lasafreak
noch n bild (mehr als 5 fotos durften nicht

)
Verfasst: Sa 06 Okt, 2007 9:58 pm
von juk
Wandelt der Prozessor die Spannung vom Peltier alleine, direkt ohne weitere Verstärkung? Ist eine Bereichsumschaltung möglich?
Welchen Meßbereich/Auflösung bekommst du damit hin?
Wie kalibrierst du denn? Einen Heizwiderstand sehe ich nicht... Direktkalibrierung mit Laser und vergleichsmeßgerät?
Verfasst: Sa 06 Okt, 2007 10:03 pm
von lasafreak
unter dem atmel µC ist noch ein 8 pin verstärker ic.
momentan habe ich noch keine umschaltung für bereiche drauf, danke für den tip

maximum ist momentan 388 mW+ und für leute die nen wärmefressenden laser erfinden wollen auf 100 mW minus xD
kalibriert habe ich ihm mit nem laser wovon ich die leistung ca weis (nächste tage bekomme ich n kalibriertes messgerät und werde ich mal richtig einstellen und ein pahr tests machen)
Verfasst: So 07 Okt, 2007 12:03 am
von lasafreak
so ich habe denn beschlossen das ich das ganze einfach mal umsonst hier veröfentliche

sind ja immerhin eine grosse familie
also hier schonmal schaltpläne (2 stück, einmal der programmer und einmal das messgerät selbst):
http://henk.struick.mine.nu/power/
ne beschreibung wie man kalibriert und den code in den controller bekomt werde ich noch machen
den code gibts dann demnächst auch hier (will erst sicher wissen das das teil leuft wie es soll

)
mfg hendrik
Verfasst: Mo 08 Okt, 2007 8:15 pm
von thomasf
Hi,
nimm doch einen Mega8 dafür, der ist kleiner und kann das gleiche wenn nicht sogar mehr.
so richtig habe ich das prinzip noch nicht verstanden, du misst die spannung gegen masse die vom peltier kommt oder wie? was ist bei dir mit dem heizwiderstand passiert????
braucht man den nicht???
wie soll man das am besten aufbauen????
bitte vergiss die vollständige beschaltung des spannungsreglers nicht:-)
also ich werde wohl auch einen test starten müssen, bei diesem guten vergleich zu den teuren messgeräten macht mich das neugierig:-)
Gruß Thomas
Verfasst: Mo 08 Okt, 2007 8:40 pm
von juk
Du betreibst den OP-Amp Open-Loop? Weshalb machst du das?
Das ist gar nicht gut...
Verfasst: Mo 08 Okt, 2007 8:45 pm
von thomasf
Hi nochmal,
ja bei der OP beschaltung habe ich mich auich etwas gewundert, aber ich bin kein spezialist was analogtechnik betrifft:-)
evt wäre ein subtrahierer mit kleiner verstärkung von vorteil, so kann man noch etwas am offset machen??? aber wie gesagt davon habe ich wenig ahnung:-(
gruß thomas
Verfasst: Mo 08 Okt, 2007 8:52 pm
von juk
Sagen wir mal so, eigentlich geht das gar nicht, so wie er es gezeichnet hat.
Ein OP-Amp hat Open-Loop eine riesige Verstärkung, ca 1Million fache Verstärkung. Lege ich an so einen Open-Loop beschalteten OP-Amp jetzt eine winzig kleine Eingangsspannung an, so wird die mit der Leerlaufverstärkung von 1Million verstärkt. Lege ich also 1mV an, so würde der 1000V ausspucken wollen, geht natürlich nicht, also geht der in die Begrenzung.
Außerdem ist so ein Open-Loop beschalteter OP-Amp nicht sonderlich Stabil, in jeder hinsicht...
Verfasst: Mo 08 Okt, 2007 9:00 pm
von lasafreak
also
der opamp scheint gut zu laufen (das ist das allererste mal das ich nen opamp verwendet habe)
übrigens der lm386 hat ne interne schaltung die ihn limitiert auf 20 fach vergrösserung
mit nem externen condensator kann man bis 200 fach gehen
stabiel scheint es zu sein (das ganze mal 5 stunden laufen lassen mit datenlogger dran und es ist nur ab und zu mal von 0 auf 1 mW gesprungen )
den mega8535 habe ich genommen weil der zufällig rumlag
des weiteren... ich hoffe das morgen das messgerät komt und ich ne runde kalibrieren und rumtesten kann
wens dan leuft komt der code direkt online
lötarbeit = ca 30 minuten
ich habe total 45 euro gezahlt (finde das geht)
das mit dem wiederstand war etwas anders
halt ein ntc der schwarz war und von 5 volt an den ADC ging und dan noch ein poti um einen einstellbaren spannungsteiler zu bauen.
nachteil davon war das halt jedes mal der wiedstand anders ist in verschiedenen tempraturen
das mit dem heizwiederstand der hier benutzt wird habe ich ja noch nicht so ganz begriffen :S
denn wenn die tempraturunterschiede 0° sind macht das peltier 0 volt
es generiert voltage die linair zum tempraturunterschied von beiden seiten ist soweit ich das begriffen habe.
auf jedem fall scheint es schon so einigermassen zu stimmen (ohne richtige kalibriertung)
beim dpss kommen immer 128 bis 131 raus und bei nem 5 mW pointer 4 bis 5
meinen jetzt leider halben roten messe ich auf 96 mW
bin mal gespant wieviel die werte abweichen mit nem profi gerät
weitere planung ist wenns funktioniert das hier:
noch ein amperemesseingang
ein voltmesseingang
Serieler anschlus um daten zu loggen mit nem Vb program
(zb leistung gegen voltage/amperage messen oder leistung über bestimte zeit messen)
und das ganze dan in schönen grafiken auszeichen können
des weiteren kann man als messkopf durchaus ne fotodiode anscliessen nur stimt das ergebnis dann nicht
von daher werde ich vieleicht noch ein fotodiodenmessprogram einbauen
(also mit linie von der fotodiode (ist ja wellenlängenabhängig))
weiss jemand zufällig ne geeignete fotodiode die auch einen relatief grossen durchmesser hat??
mfg hendrik
Verfasst: Mo 08 Okt, 2007 9:14 pm
von juk
Ok, das erklärt es dann natürlich, wenn der intern schon entsprechend beschaltet ist.
Wie gesagt, ein normaler OP-Amp, mit einem V0 von ca. 1Million würde einfach nur in die Begrenzung gehen, bzw sonst wie rumspinnen.
Aber da kann trotzdem etwas nicht stimmen, der LM368 ist laut Datenblatt eine Präzisions-Spannungs-Quelle.
LM368-10 währen 10V, LM368-5 währen 5V usw....
Sicher, das es ein LM386 ist?
Das mit dem Heitzwiderstand ist einfach, der dient zur Kalibrierung.
Du heizt damit mit bekannter Leistung (P=U*I) und stellst dann den gemessenen Wert auf den Heizwert ein. So kannst du verschiedene bekannte Heizleistungen vorgeben und den Meßwert ablesen/kalibrieren bzw. sogar eine ganze Kalibrierkurve ablegen.
Zur eigentlichen Messung heizt du natürlich nicht mit dem Vergleichswiderstand, sondern mit dem Laser.