Meditec EIL 4000 für ALC 909 geeignet?

Betrieb, Bau und Modifikation von Netzteilen.
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medusa
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Meditec EIL 4000 für ALC 909 geeignet?

Beitrag von medusa » Mo 26 Sep, 2011 1:02 pm

Hi Freax,

auf meine Suche im Marktplatz hin hat mir jemand hier aus dem Forum ein Meditec EIL 4000 Netzteil angeboten. Nun gibt es hier im Forum dazu ja eine Menge Informationen per Suchfunktion, für mich bleiben aber noch einige Fragen offen.
Das EIL 4000 ist normalerweise für den ALC 68 mit seiner Brennspannung von ca. 190V gedacht, der Schaltplan (und ein Kapitel in Sam's Laser FAQ) sagen aber, daß die Magnetwicklung im Anodenkreis liegt. Leider war nirgendwo die Info zu finden, wieviel Spannung an der Wicklung abfällt.
Deshalb hier meine Fragen:

(1) Wieviel Spannung liefert das NT im Betrieb "brutto", also an den Klemmen vor der Magnetwicklung im Kopf?

(2) Wieviel Strom verträgt es im CW-Betrieb (Medizin-Zeug wird oft nur gepulst und ist nicht gut gekühlt)?

(3) Hat schon mal jemand einen 909 daran betrieben?

Nochmal zur Erinnerung, ich möchte ggfs. das Teil aus diesem Thread daran betreiben. Den Magneten versorge ich extern, die Röhre braucht aber bedeutend mehr Spannung als ein 68.
http://www.laserfreak.net/forum/viewtop ... 24&t=50806

Ich weiß nicht, wieviel Geduld der Anbieter mit mir hat, deshalb bitte ich, mit den Antworten nicht so lange zu warten...

~medusa.
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medusa
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Re: Meditec EIL 4000 für ALC 909 geeignet?

Beitrag von medusa » Mi 28 Sep, 2011 12:57 pm

Eine Sache hab ich selbst in den US-Foren gefunden und lege sie zu Dokumentationszwecken nochmal hier ab.

zu (2):
Meditec EIL 4000 verkraftet CW nur einen Strom von 15A. Lange Pulse von 30-32A gehen für etwa 10 Sekunden (je nach Kühlung).
Das limitierende Element ist hier scheinbar die Kühlung der Passbank. Generell erhält das NT wegen seines inneren Aufbaues die Bewertung "nicht Hobbyisten-freundlich".

~medusa.
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Re: Meditec EIL 4000 für ALC 909 geeignet?

Beitrag von thomasf » Mi 28 Sep, 2011 1:04 pm

Hi,

zu 2 kann ich dir sagen, dass es mit zusätzlichen Lüftern über der Passbank bei mir bis 25-28A im CW gelaufe ist.

Betrieben wurde daran ein Meditec, dieser war Wassergekühlt.

Schöne Grüße

Thomas

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Re: Meditec EIL 4000 für ALC 909 geeignet?

Beitrag von kilovolt » Mi 28 Sep, 2011 5:09 pm

Ich halte es für ziemlich illusorisch, beinahe die doppelte Verlustleistung, welche sich zwangsläufig aus dem doppelten Strom bei konstanter Kollektor-Emitter-Spannung ergibt, mit ein paar zusätzlichen Lüftern abführen zu wollen. Die Problematik liegt nämlich meist weniger bei der Wärmeabführung vom Kühlkörper zur Aussenwelt, sondern vielmehr bei den Wärmeübergängen der Transistoren zum Blech. Ein Transistor ist so spezifiziert, dass er bei einer bestimmten Temperatur eine bestimmte Verlustleistung aushalten kann. Diese wird durch diese Massnahme jedoch nicht wesentlich höher, da sie hauptsächlich durch die Bauform des Transistors gegeben ist und der Hersteller die Kühlung wohl auch einigermassen sinnvoll dimensioniert hat, da dies durchaus in seinem Interesse liegt.

Bei einem Linearregler könnte man höchstens versuchen, die Passbank durch parallelschalten weiterer, gleicher Transistoren zu erweitern und damit den Strom auf mehr Transistoren verteilen, wodurch natürlich auch mehr Röhrenstrom möglich wird. Eine Verdoppelung der Transistoranzahlmit adäquater Kühlung führt dann verständlicherweise zu einem möglichen, doppelten Röhrenstrom. Dies erfordert dann aber auch wieder einen grösseren Kühlkörper und allenfalls zusätzliche Basis- und Emitterwiderstände. Durch die höhere Anzahl der Endstufentransistoren müsste dann auch die Ansteuerung einen höheren Basistrom liefern können, was aber evt. ohne zusätzliche Änderung möglich ist, wenn der Transistor, welcher die gesamte Passbank ansteuert, dies verkraftet. Natürlich würde diese Modifikation dann auch voraussetzen, dass die Regelung selber und die Rückmeldung mit dem Shunt für so hohe Ströme dimensioniert wurden (bringt ja mässig viel, wenn das Poti für die Stromeinstellung dann den Endanschlag noch immer bei 15A hat oder wenn der Shunt für die Rückmeldung den doppelten Strom nicht verkaftet :-)

Ich bin sicher, eine Modifikation liesse sich machen, aber nur mit grossem (vermutlich unverhältnismässigem) Aufwand, denn die zusätzlichen Transistoren würden sehr viel zusätzliches Kühlkörpervolumen beanspruchen. Alles obenstehende ist übrigens auch nur dann machbar, wenn die Versorgungsspannung der Passbank mindestens etwa 30 bis 40V höher liegt als die maximale Röhrenbrennspannung.

Gruss kilovolt
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Re: Meditec EIL 4000 für ALC 909 geeignet?

Beitrag von thomasf » Mi 28 Sep, 2011 5:32 pm

könnt Ihr von mir aus alles machen. Ihr könnt das Teil auch tieferlegen und Unterbodenbeleutung dran bauen wenns hilft?

Bei uns lief das Ding jedenfalls so im CW Betrieb über den Abend hinweg.

Thomas

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Re: Meditec EIL 4000 für ALC 909 geeignet?

Beitrag von vakuum » Mi 28 Sep, 2011 5:38 pm

die EIL4000 Netzteile werden an vielen Orten mit den häufig Wassergekühlten Meditec Lasern eingesetzt....

diese werden auch meist mit 25A im Showlaserbereich betrieben.... meiner lief auch viele viele Stunden problemlos so!

Der Zusatzlüfter ist aber Pflicht!
Die Wärmekontaktierung der Transistoren zum Kühler ist gut nur die Lüftung ist zu schwach dimensioniert da das EIL4000 ja eher für kurze Leistungsspitzen gedacht war.

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Re: Meditec EIL 4000 für ALC 909 geeignet?

Beitrag von medusa » Mi 28 Sep, 2011 8:36 pm

Um an der Passbank rumzulöten hab ich definitiv zu wenig Wissen von analogen Schaltungen, das würde ich sicher nicht machen. Aber gut zu wissen, daß ein Zusatzlüfter helfen würde. Über 20A würde ich wahrscheinlich eh nicht gehen, da das Krypton in meiner Röhre dann zu schnell runterbrennt.

Hat denn keiner von euch mal die Spannung vor dem Magneten an dem Ding gemessen?

~medusa.
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Re: Meditec EIL 4000 für ALC 909 geeignet?

Beitrag von Tux1975 » Do 29 Sep, 2011 9:34 am

medusa hat geschrieben:Um an der Passbank rumzulöten hab ich definitiv zu wenig Wissen von analogen Schaltungen, das würde ich sicher nicht machen. Aber gut zu wissen, daß ein Zusatzlüfter helfen würde. Über 20A würde ich wahrscheinlich eh nicht gehen, da das Krypton in meiner Röhre dann zu schnell runterbrennt.

Hat denn keiner von euch mal die Spannung vor dem Magneten an dem Ding gemessen?

~medusa.
Moin

Hm, da würd ich mir aber nicht unbedingt eins zulegen da der Fall schnell mal eintreten könnte :wink:
aber ich glaube im Hausbetrieb am stabilen Stromnetz geht das schon ... 230 V oder 400 V Variante ?
desweiteren würd ich in einem "neuen" gebrauchten Netzteil erstmal die Sicherungen / Transistoren der Bank durchmessen nich das sich da schon mehrere unbemerkt verabschiedet haben und bei vollem Strom die anderen gleich folgen ...

MFG Jens

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Re: Meditec EIL 4000 für ALC 909 geeignet?

Beitrag von kilovolt » Do 29 Sep, 2011 10:14 am

könnt Ihr von mir aus alles machen. Ihr könnt das Teil auch tieferlegen und Unterbodenbeleutung dran bauen wenns hilft?
Wenn ich eines in meinem mittlerweile langjährigen Elektronikerleben gelernt habe, so ist es die Tatsache, dass sich die Physik nicht betrügen lässt :wink: Bauteile und Geräte werden für bestimmte Einsatzzwecke dimensioniert und evaluiert, und kein Hersteller der Welt hat das Geld, seine Geräte dermassen zu überdimensionieren dass man mit einfachsten Mitteln das doppelte an Leistung verbraten kann. Das liegt nirgends mehr drin, selbst im wirklichen Elektronik-High-End-Bereich nicht (wozu dieses Netzgerät ohnehin nicht zählt). Solche "Hacks" mögen einige Stunden gut gehen, nachher kommt meist die böse Überraschung. Soll dann einfach niemand heulen und sagen, er sei nicht gewarnt worden :mrgreen:

Gruss kilovolt
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Re: Meditec EIL 4000 für ALC 909 geeignet?

Beitrag von thomasf » Do 29 Sep, 2011 10:58 am

Hi,

sicher hast du recht mit deiner Aussage. Doch es ist numal so, dass man diese Netzteile bei 25A mit zusätzlichem Lüfter im CW betreiben kann. Ich selbst und auch andere haben dies Jahrelang so gehandhabt. Wieso soll es also jetzt nicht mehr gehen?

Leider weiß ich nicht, wie stark sich die Röhrenspannung mit zunehmendem Strom ändert. Fließt mehr Strom über die Röhre so verändert sich numal auch der Spannungsabfall am Transistor. Soll heißen, die Spannung sinkt und dier Strom erhöht sich. Sozusagen gibt es hier einen Ausgleich, wie groß dieser ist kann ich allerdings nicht sagen.

Beste Grüße

Thomas

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Re: Meditec EIL 4000 für ALC 909 geeignet?

Beitrag von goamarty » Do 29 Sep, 2011 12:07 pm

Vor allem erfordern die 10sek Pulse eh schon einen guten Wärmeübergang vom Transistor zum Kühlkörper, die thermische Masse der Transistoren ist nicht so groß, 10sek sind für den Transistor selbst keine kurzen Pulse mehr. Was also unterdimensioniert ist, ist bloß der Kühlkörper und dessen Wirksamkeit kann man mit dem Zusatzlüfter excellent steigern.

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Re: Meditec EIL 4000 für ALC 909 geeignet?

Beitrag von medusa » Do 29 Sep, 2011 1:51 pm

Ich wollte eigentlich wissen, ob ich meinen Krypton-ALC 909 an dem Meditec betreiben kann, und nicht, wer von euch mehr Ahnung von Elektronik hat oder es am "coolsten" betreibt.... :(

~medusa.
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Re: Meditec EIL 4000 für ALC 909 geeignet?

Beitrag von fesix » Do 29 Sep, 2011 1:56 pm

Du hast doch hier quasi zwei Antworten, die eine von der rein praktischen und die andere von der eher theoretischen Seite betrachtet:

-Ja es geht, wenn man genug kühlt, das hat die Erfahrung gezeigt
-Man sollte es besser lassen, das Teil ist nicht dafür konzipiert


Daniel, bei allem Respekt, wir kennen uns und unsere Basteleien ja nun auch schon eine Weile, aber wenn die Praktiker aus Erfahrung sprechen, was spricht dagegen? :wink:

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Re: Meditec EIL 4000 für ALC 909 geeignet?

Beitrag von kilovolt » Do 29 Sep, 2011 2:36 pm

@fesix:
Ich wil niemandem seine Erfahrung absprechen. Ausserdem kann es mir auch wirklich egal sein, ob jemand seine Endstufe quält, denn es ist ja nicht mein Material. Es war mir lediglich ein Anliegen, darauf hinzuweisen, dass nicht jedes Problem pupsimpel gelöst werden kann und sich der Hersteller durchaus seine Gedanken gemacht hat, warum das Gerät so spezifiziert ist wie es ist (ein Lüfter mehr in der Produktion hätte das Gerät nur unwesentlich verteuert und gemäss Aussagen hier bedeutend verbessert, alleine dies müsste schon hellhörig machen). Wenn man einfach auf's Geratewohl etwas probiert, ohne genau zu wissen, was man wirklich tut, so ist das legitim, aber ein Hack bleibt ein Hack und ein Bastel bleibt ein Bastel, dazu stehe ich nach wie vor. Es geht mir nicht darum, hier was vom Zaun zu reissen oder wer "Recht hat", sondern um die Sache selber. Manchmal ist eben die ganze Wahrheit etwas vielschichtiger.

Mir fällt je länger je mehr auf, dass die Leute immer alles haben wollen, aber möglichst nichts investieren möchten. Man kann auch einen ALC-60X mit 14A füttern und kriegt dann ne optische Höchstleistung. Ja, es funktioniert tatsächlich, fragt sich nur, wie lange.

Für mich hat sich das Thema nun aber langsam erledigt ;-)

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Re: Meditec EIL 4000 für ALC 909 geeignet?

Beitrag von i305 » Do 29 Sep, 2011 3:35 pm

Ich habe ein 909 Argon mit ein EIL 400.
Ich kann wenn ich dran denk mal messen.

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Re: Meditec EIL 4000 für ALC 909 geeignet?

Beitrag von medusa » Do 29 Sep, 2011 5:31 pm

Ok...

@i305:
Das würde mir sehr helfen. Kurzer oder langer 909 (es gibt mehrere Bauformen)?

@fesix:
Das war die kurze und knappe Aussage, die ich wollte.

@kilovolt:
Deine Argumentation bezüglich des Passbank-Designs ist sehr stichhaltig. Die Tatsache, daß sich die Physik nicht betrügen läßt, hat mich nicht nur ein Halbleiterbauteil gekostet in meiner Bastlerkarriere. Und rate mal, was im Bereich Hochvakuum im Falle eines Betrugsversuches die Physik mit einer Apparatur anstellt. ...
Wenn Leute mit sehr viel Erfahrung (SR) sagen 15A CW, dann reicht das ja auch erstmal. Vom Idle-Mode bei wenig Amps für 10 Sekunden hochdrehen auf 20+A reicht ja auch um zu sehen, ob die gelbe und die grüne Kr-Linie anschwingen. Mir ging es weniger um einen Hack (meiner Erfahrung in anderen Bereichen nach geht sowas zumindest nicht sehr lange gut), sondern darum, ob das Biest überhaupt die für meine Röhre nötige Spannung von 250+ Volt liefern kann.

Jedenfalls vielen Dank allen schon mal für den reichen Input.

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Re: Meditec EIL 4000 für ALC 909 geeignet?

Beitrag von thomasf » Do 29 Sep, 2011 7:01 pm

hi,

frag doch mal ob irgendjemand noch eins dieser alten snts für die 909 röhre bzw. lexel88 besitzt und abgeben würde.

Thomas

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Re: Meditec EIL 4000 für ALC 909 geeignet?

Beitrag von medusa » Fr 30 Sep, 2011 12:25 pm

@ thomasf:
Hab ich, im Marktplatz. Einziges Angebot war das Meditec.

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Re: Meditec EIL 4000 für ALC 909 geeignet?

Beitrag von kilovolt » Fr 30 Sep, 2011 1:31 pm

Medusa, kommt ein Selbstbau absolut nicht in Frage? Prinzipiell wäre ein Linearregler nicht soooo wild, aber das Material würde halt schon was kosten (vermutlich jedoch einiges weniger als jedes Gebraucht-Netzgerät). Man könnte das Netzteil sehr ähnlich aufbauen wie dasjenige eines ALC-60X. Ein bedeutender Vorteil Deiner Röhre ist ja die hohe Brennspannung, wodurch ein leistungsfähiger, schwerer und teurer 115V-Trafo entfallen könnte. Bei ernsthaftem Interesse könnte ich wohl ein Schema (Handskizze) erstellen. Gut, ein Selbstbau braucht dann halt auch wieder entsprechend Zeit, und die hat nunmal nicht jeder...

Beste Grüsse
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Re: Meditec EIL 4000 für ALC 909 geeignet?

Beitrag von goamarty » Fr 30 Sep, 2011 1:59 pm

Da würde ich aber auch noch über einen Schaltregler nachdenken. Ist natürlich nicht ganz so einfach, aber beim Linearregler werden die Materialkosten doch gerade von der erheblichen Verlustleistung in die Höhe getrieben. Das Design von W-ler ist zwar auf den ALC60 ausgelegt, lässt sich aber vielleicht auch für die höhere Spannung adaptieren. Mehr Bauteile, aber weniger dicke bauteile :-)

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Re: Meditec EIL 4000 für ALC 909 geeignet?

Beitrag von medusa » Sa 01 Okt, 2011 8:51 am

Ihr seid ja süß :lol:

Aber mal im Ernst... ich hatte schon darüber nachgedacht, mir eine Reglerstufe hinter meinen Pi-Filter zu hängen. Das Problem dabei ist, ich hab im Moment nur 16A Phasen in meinem Sicherungskasten. Und auch an einer 32A-Phase hätte ein Pi-Filter eben auch seine Grenzen.
Jetzt krieg ich aus einer Phase max. 13A raus, am Kondensator sind dann knapp 280V. Das ist wohl das Limit an Leistung, was aus einer normalen Steckdose geht. Ein Linearregler ändert da wohl leider auch nicht viel dran...

Mehr Leistung hieße dann wohl 3x16A Drehstrom. Leider beschränken sich meine Erfahrungen in aktiven analogen Schaltungen auf einen Röhrenverstärker (den Übungsverstärker aus Jogi's Röhrenbude -- ja, Röhre auch hier!).
Ich hab zwar keine Hemmungen zu experimentieren, und wenn dabei Bauteile abrauchen, dann bin ich hinterher eben klüger. ABER NICHT BEI DIESEN LEISTUNGEN! Im Zweifelsfalls raucht das nicht nur, sondern steht blitzschnell in hellen Flammen. Deshalb habe ich mich schlicht noch nicht an sowas rangetraut.

Aus dem 909-Kopf hab ich zwei fette IGBTs ausgeschlachtet, die Bauform, die aussieht wie ein Stück Schokolade mit vier Schrauben drin. IXDN habichvergessen, das Datenblatt hab ich mir aber schon runtergeladen. Vielleicht läßt sich mit denen was anfangen, möglichst deppensicher?

Ich dachte, der einfachste Weg ist halt zu sehen, ob irgendjemand noch ein altes SNT rumstehen hat, denn Argons sind ja nicht mehr so angesagt bei den meisten...

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Re: Meditec EIL 4000 für ALC 909 geeignet?

Beitrag von laserfred » Sa 01 Okt, 2011 1:06 pm

...vom lesen hier bekomme ich schon wieder Pickel... 8)

ich hab hier u.a. noch ein schickes SNT stehen..
ältere Serie von Lightforce vertrieben...
leider ungeprüft - keine Ahnung was mit los ist....!

gibts für schmales Geld...
evt kann Johannes noch was dazu sagen..einfach mal dort anfragen...



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bei mir laufen / liefen die ALC / Meditec NT´s mit Walzenlüfter seit Jahren problemlos bis 22A....

evt wäre ja auch ein Umbau auf Power-MOS interessant...
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Re: Meditec EIL 4000 für ALC 909 geeignet?

Beitrag von kilovolt » Sa 01 Okt, 2011 3:29 pm

@medusa:
Aus einer Steckdose kann man je nach Auslöse-Charakteristik des Leitungsschutzschalter für begrenzte Zeit einiges mehr ziehen als den Nennstrom. Bei einem Leitungsschutzschalter mit C-Charakteristik und 13A Absicherung kann man beispielsweise während einer Stunde das 1.45fache ziehen, also immerhin knapp 19A. Noch kürzere Zeit liegt natürlich noch mehr drin, bis der Leitungsschutz anspricht. Klar wäre ein Dreiphasenanschluss wünschenswert. Dort gilt für jede Phase dasselbe, aber meist hat man dort sonst schon einen höheren Nennstrom zur Verfügung. Mein Dreiphasenanschluss hier ist mit 20A abgesichert, kurzzeitig liegen aber auch 40 bis 50A pro Phase problemlos drin, für eine Stunde etwa 30A.

Es ist meiner Meinung nach nicht so abwegig, ein grösseres Netzteil selber bauen zu wollen. Ein Schaltregler dürfte dann aber wirklich sehr kompliziert werden für hohe Leistungen. Bei einem Linearregler lässt sich die Verlustleistung mit einem vorgeschalteten Variac wunderschön minimieren. Ich habe beispielsweise bei meinem Ionenlaser-Netzteil einen Anschluss der Passbank herausgeführt, sodass ich die an der Passbank abfallende Spannung immer überwachen kann. Dabei schaue ich, dass ich nie mehr als etwa 10V abfallen lasse, wodurch die in der Endstufe verbratene Leistung bei 4A Röhrenstrom nur noch 40W beträgt, bei 10A ca. 100W. Das sind relativ akzeptable Werte. Ein Linearregler hat halt den Vorteil, dass er mit beliebig vielen parallelgeschalteten Endstufentransistoren (oder IGBTs) auch eine fast beliebige Leistung handeln kann. Vom Prinzip her ist das dann nicht schwieriger als ein kleines Ionenlasernetzteil, halt einfach aufwendiger zum bauen. Schlussendlich hat man dann halt statt 10 Endtransistoren 30 oder 40 Stück parallel, die sich den Strom aufteilen, oder was leistungsstärkeres wie Deine IGBT-Bricks. Die vielen kleinen Einzeltransistoren können die Verlustleistung jedoch wesentlich besser abführen als ein grosser Brick.

Gruss kilovolt
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Re: Meditec EIL 4000 für ALC 909 geeignet?

Beitrag von medusa » So 02 Okt, 2011 5:45 pm

@kilovolt:
Könnte sein, daß ich da andere Sicherungen drin habe. Drauf steht 16A, aber nach 15min bei 13A an meinem Krypton-909 fliegt sie reproduzierbar raus. Sie ist dann auch fühlbar warm. Ich kenne mich mit Installation nicht so aus und hab sie deshalb einfach fotografiert. Vielleicht kannst Du mir sagen was da los ist. Es ist diejenige im Bild, die auf "aus" steht.
Ich experimentiere in einer Ex-Küche, und diese Sicherung ist für eine einzelne Steckdose, wohl für eine Waschmaschine oder Spülmaschine gedacht. Ich hänge da ausschließlich meinen Pi-Filter dran (der ganze andere Kram hängt an anderen Steckdosen). Einen Herdanschluß mit 3x16A hab ich auch noch liegen, den ich zur Zeit aber nicht nutze. Die Sicherungen in meinem Kasten sind alle vom gleichen Typ.

Was den Linearregler angeht, ich hab mal auf einer Schrauberseite (könnte Mosfetkiller gewesen sein, oder eine HP) einen sehr schönen Schaltplan gesehen, eine einfache stromgeregelte Passpank aus 2N3773s mit einer kompletten Standalone-Regelung mit eigener 12V-Speisung. Sowas als Einzelmodul könnte ich mir gut zum Anstöpseln an meinen Filter vorstellen. Mit einem optionalen 115V-Trafomodul davor könnte ich die dann sogar noch für die kleinen Argons mitbenutzen.
Das Problem ist nur, daß mein Job mich im Moment auffrißt... wenn ich überhaupt mal Zeit hab, fummele ich lieber direkt an den Röhren rum statt an einem Netzteil. :(

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Re: Meditec EIL 4000 für ALC 909 geeignet?

Beitrag von fesix » So 02 Okt, 2011 5:56 pm

Die Automaten haben eine B-Charakteristik, sprechen also schneller an als die C, aber gleich bei 13A... kommt mir komisch vor.

Die Pläne die du gesehen hast sind recht sicher von Mosfetkiller, das wird wohl aus meinem oder kilovolts Topic gewesen sein :)

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Re: Meditec EIL 4000 für ALC 909 geeignet?

Beitrag von kilovolt » So 02 Okt, 2011 7:05 pm

Hallo medusa ;-)

Wie fesix schon richtig schrieb, hast Du B-Typen drin, jedoch mit 16A. Das kommt in etwa auf dasselbe heraus wie C-Typen mit 13A. Normalerweise sagt man, B-Typen kommen bei der thermischen Auslösung etwas früher als die C-Typen (B: 1.15*Nennstrom, C: 1.45*Nennstrom), aber der höhere Strom macht dies dann wieder wett (1.15*16A ergibt in etwa dasselbe wie 1.45*13A).
Könnte sein, daß ich da andere Sicherungen drin habe. Drauf steht 16A, aber nach 15min bei 13A an meinem Krypton-909 fliegt sie reproduzierbar raus.
Jedenfalls dürfte Dein Schutzschalter erst bei 16A * 1.15 = 18.4A auslösen, wenn Du ihn nicht länger als eine Stunde belastest. Sollte der Schalter schon zig Auslösezyklen hinter sich haben, kann es schon sein, dass er thermisch zu früh auslöst. Bei uns im Geschäft war das auch so. Musste ein Elektriker kommen und das Material ersetzen. Danach war alles in Ordnung. Evt. könntest Du den selben Versuch mal mit einer anderen Phase probieren und schauen, ob der Leitungsschutz dort ebenso schnell auslöst. Könnte aber auch sein, dass Dein Messgerät nicht ganz korrekt anzeigt, evt. wegen induktiver Last oder aufgrund nicht-sinusförmiger Ströme. Wobei es schon unschön wäre, wenn der Messfehler in dieser Grössenordnung zu suchen wäre...
Das Problem ist nur, daß mein Job mich im Moment auffrißt... wenn ich überhaupt mal Zeit hab, fummele ich lieber direkt an den Röhren rum statt an einem Netzteil. :(
Hmmm, falscher Job :mrgreen: Naja, hab jetzt eine ähnliche Situation: Bin seit ner Woche Vater einer Tochter :D

Beste Grüsse
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Re: Meditec EIL 4000 für ALC 909 geeignet?

Beitrag von medusa » So 02 Okt, 2011 8:48 pm

Hi Fesix, Kilovolt,

Ich mache solche Rechnungen immer über die Leistung, um nicht in die Falle mit verzerrtem Sinus o.ä. zu tappen. Was ich messe (die 13A) ist der (mittlere) Gleichstrom, der aus dem Filter hinten raus kommt. Gemessen mit einem schön trägen Analoginstrument. Bei 280V am Kondensator macht das 3640 Watt, die ich aus der Dose lutsche. Macht bei 230V AC, die an der Dose anliegen sollten, 15.82 Amps, die aus der Dose gezogen werden müssen, damit die Leistung stimmt. Eigentlich sollte die Sicherung da doch noch nicht rausspringen... oder bricht die Spannung bei der hohen Last vielleicht schon so arg ein?
Bin seit ner Woche Vater einer Tochter :D
Na herzlichen Glückwunsch! Da ist's ja dann vorbei mit der Ruhe... :)

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Re: Meditec EIL 4000 für ALC 909 geeignet?

Beitrag von goamarty » Mo 03 Okt, 2011 1:38 am

Gerade an einer Geschirrspülersteckdose mit häufiger hoher Belastung habe ich die Alterung schon erlebt. Der16A Automat ist bei ca. 3,3kW nach Stromzähler nach ca. 1/2h gefallen. Wurde ersetzt, dann wars OK.

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Re: Meditec EIL 4000 für ALC 909 geeignet?

Beitrag von tracky » Mo 03 Okt, 2011 3:45 pm

Mitunter spielt auch noch ein unsauberer Übergang an der Dose/ Automaenklemme Streiche. Schau mal, ob die Schrauben richtig angezogen sind. Die Hager Automaten sind schon sehr gut, allerdings bin ich beim Thermoauslösen mehr von den ABB Automaten angetan. Die bauen wir bei uns in der IT vorrangig in die Unterverteilungen ein. Desweiteren würde ich mir einen Stromkreis suchen, der durch keine weiteren Verbraucher, oder Licht mitbelegt ist. Bei meinem Selbstbau Linearregler mit den 2N3773 hatte ich damals das selbe Problem. Nach gut 30min Laufzeit bei 10A kam der Automat. Habe mir dann von der UV ein 3x2,5cm² Kabel selber gelegt und eine CEE 16/32A Dose blau installiert und gut war.
Diese 16A Automaten sind in Haushalten Standart und für solche Ströme eigentlich nicht ausgelegt. Deswegen müssen wir auch im Bad Trockner und Waschmaschine getrennt betreiben, da die Leitungen das nicht hergeben.
Wenn Deine UV noch Platz bietet würde ich einen Elektriker bitten Dir eine entsprechende Dose zu installieren und einen 32A Automaten zu implantieren. I.d.R. ist in den Kästen noch genügend Platz. Geht allerdings auf eigene Rechnung.
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Re: Meditec EIL 4000 für ALC 909 geeignet?

Beitrag von medusa » Mo 03 Okt, 2011 9:18 pm

Na bitte, wieder eine Menge gelernt... danke an alle für die Erläuterungen.
Vielleicht klemme ich mir mal eine Dose an eine der unbenutzten Herdphasen. Mal sehen, ob das eine Verbesserung bringt. Ich hab immer so den Eindruck, daß Herdanschlüsse generell mit dickeren Kabeln verlegt sind (sieht so nach 2.5mm2 aus).
Was neues vom Elektriker legen lasse ich mir in der Wohnung aber nicht mehr, das lohnt sich nicht mehr.

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Re: Meditec EIL 4000 für ALC 909 geeignet?

Beitrag von StarryEyed » Mo 03 Okt, 2011 10:32 pm

Gutes Auge.
Für Herdanschlüsse im Normalen hausgebrauch nimmt man i.d.R. 2,5mm².

MfG
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Re: Meditec EIL 4000 für ALC 909 geeignet?

Beitrag von tracky » Di 04 Okt, 2011 9:46 am

Und was dabei auch von Vorteil ist, meißt werden die Phasen nicht auf die Räume verteilt, sodaß Du vielleicht eine leere Phase findest. Eine Stromzange kann Dir da helfen.
Bei unser jetzigen UV kommt die Steigeleitung mit 4cm² in der Verteilung an. Herd ist nur an einer(!) Phase mit 2,5cm² installiert, obwohl hier 3 Phansen hätten benutzt werden können. Kommt noch dazu, das Die gesamte Küche nur über einen 16A Automaten abgesichert ist. Pfusch!!! Da hängen dann noch Kühlschrankkombi, Mikrrowelle, Toaster, Wasserkocher, Licht, Entlüftung und Herd dran. SUPER! Wenn ich dann mal den Toaster und die MW zeitgleich laufen habe und das Licht an ist, hört und sieht man den Pfusch der Billiginstallateure!
Gruß Sven

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Re: Meditec EIL 4000 für ALC 909 geeignet?

Beitrag von goamarty » Di 04 Okt, 2011 12:12 pm

Ich nehm an, du meinst mm² :-) Aber ähnlich war es ein einer Firma, wo ich gearbeitet hatte: Herd (3-4 Platten + Backrohr), Geschirrspüler, 2kW Warmwasser und ev. die Espressomaschine (unsicher) an einer Steckdose über kaskadierte Verteiler. Da hat das Programmschaltwerk des Geschirrspülers seltsam gesurrt (vermutlich stehengeblieben), wenn zugleich noch Backrohr und Warmwasser dazukamen. Warum das der Automat mitgemacht hat ist mir unklar, aber er war nicht festgekeilt. :-) Der Kühlschrank mit seinen 60W hatte übrigens einen anderen Stromkreis.

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